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Kurz erklärt: Was sind Cookies?

Cookies sind im Netz allgegenwärtig. Sie folgen dir auf Schritt und Tritt über alle Webseiten hinweg. Je nach Online-Aktivität können durch sie unterschiedliche Datenschutz- und Sicherheitsrisiken entstehen. Wir zeigen dir, welche Arten von Cookies es gibt und ob sie sich positiv oder negativ für dich auswirken.

Werner Beckmann

Werner Beckmann

Kurz erklärt: Was sind Cookies?

Was sind Cookies eigentlich?

Cookie kommt aus dem Englischen und bedeutet „Keks“. Anders als die Cookies aus dem Café sind die Online-Cookies aber manchmal mit Vorsicht zu genießen. Im Internet sind Cookies kleine Textdateien, die beim Surfen im Internet von einer Webseite über deinen Browser auf deinem Gerät gespeichert werden. Besuchst du die Seite erneut, wird das Cookie wieder ausgelesen.

Aufgabe der Cookies ist etwa die Identifizierung des Surfenden, das Abspeichern eines Logins oder das Abspeichern eines Warenkorbs beim Online-Shopping. Cookies werden auch häufig zum Tracking von Nutzern verwendet. Dies geschieht über speziell präparierte Seiten. Der Begriff Cookie wird im Datenschutz auch als Synonym für Datenverwertung, Datenspeicherung, Datenentnahme, Datennutzung, Datenweitergabe wie auch Datenmissbrauch verwendet – egal, ob dazu wirklich ein Cookie verwendet wird oder andere Techniken eingesetzt werden.

Welche Arten von Cookies gibt es?

Je nach Art des Cookies können sie dein Freund und Helfer sein. Durch Cookies können Unternehmen aber auch dein Surfverhalten analysieren. Schauen wir uns das einmal genauer an:

  • Notwendig: Notwendige Cookies sind, wie der Name schon sagt, notwendig, denn ohne sie würde eine Webseite nicht funktionieren.
  • Funktional: Das sind Cookies, ohne die eine bestimmte Funktion der Webseite nicht ausgeführt werden kann. Sie unterstützen Funktionen, die einen zusätzlichen Nutzen bieten, wie z. B. lokalisierte Inhalte. Sie sind aber für das Funktionieren der Webseite nicht als solche nicht unbedingt erforderlich.
  • Analytisch: Diese Cookies sammeln so viele Daten wie möglich über dich, damit die Administratoren der Webseite verstehen, wer du bist und wie sie dich noch besser davon überzeugen können, ihre Produkte oder Dienstleistungen zu kaufen.
  • Performance: Diese Cookies analysieren, wie du mit einer Webseite interagierst, damit können Administratoren die technische Leistung der Seite besser messen und gegebenenfalls verbessern.
  • Werbung: Werbe-Cookies helfen Werbetreibenden, dich mit personalisierten Angeboten anzusprechen, wodurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass du auf die Anzeigen klickst und anschließend das Produkt kaufst.
  • Sonstige: Es gibt alle möglichen Arten von Cookies im Internet. Einige von ihnen können Sicherheitslücken erzeugen, was sie besonders gefährlich macht.

Welche Daten sammeln Cookies?

Sobald du eine Seite im Netz aufrufst, wird ein neues Cookie angelegt, der fortwährend die vom Webseitenbetreiber erfassbaren Informationen sammelt. Einige Browser speichern sogar sämtliche Cookies in einer einzigen Datei. Die Daten dieser Textdatei können folgende Informationen über dich enthalten:

  • Domainname
  • Spracheinstellungen – sowie andere Präferenzen werden gespeichert, damit du sie nicht jedes Mal von Neuem eingeben musst
  • Sitzungsdauer – die Zeit, die du auf den einzelnen Webseiten verbringst
  • Eingegebene Daten – wenn du deine E-Mail-Adresse, Name oder Ähnliches eingibst
  • Besuchte Unterseiten – im Online-Shop können das einzelne Produktseiten sein
  • Meta-Daten – dazu gehören zum Beispiel das Verschlüsselungsformat der Seite (z. B. HTPPS) oder die Ablaufzeit der Cookies

Wie gefährlich sind Cookies wirklich?

Cookies sind ein normaler und notwendiger Bestandteil des Internets. Ohne sie könntest du dich nicht auf einer Webseite anmelden oder deinen Online-Warenkorb füllen. Zu viele Cookies können jedoch zu einer Gefahr deiner Online-Sicherheit und Privatsphäre werden. Wir erklären dir, wieso:

Cookies verfolgen deine Online-Aktivitäten: Selbst wenn du deine IP-Adresse mit einem VPN verbirgst, können Cookies nachverfolgen, was du online treibst, und eine Teil-ID deiner Person erstellen.

Cookies von Drittanbietern verkaufen deine Daten weiter: Einige Webseiten machen Geld mit den Cookies von Drittanbietern. Diese Cookies sind nicht notwendig für die Funktionalität der Seite – sie dienen allein dem Zweck, aus deinen Daten Profit zu schlagen.

Cookies sind eine Sicherheitslücke: Mit den falschen Browser-Einstellungen oder beim Besuch fragwürdiger Webseiten können Cookies für Sicherheitslücken sorgen.

In unsere NordVPN-Studie haben wir das Online-Verhalten von 6 Menschen überprüft und dabei untersucht, für welche Cookies die einzelnen Personas anfällig sind und welche Gefahren für sie durch die unterschiedlichen Cookies entstehen können. Wir fanden heraus, dass die sechs Personen im Laufe von zwei Tagen durchschnittlich 660 Cookies, einige sogar über 1.000 sammelten. Im Durchschnitt waren fast 40 % der Cookies, auf die sie stießen, Cookies von Drittanbietern. 20 % waren Werbe-Cookies.

Warum muss ich Cookies zustimmen?

Wie du bereits gesehen hast, können einige Cookies recht hilfreich sein, zum Beispiel, wenn du den Warenkorb einer Seite benutzen willst. Wenn du einfach alle Cookies ausschaltest, würde die Webseite oder bestimmte Funktionen der Webseite nicht mehr funktionieren. Wir raten daher dazu, nur temporäre Session-Cookies zu aktivieren und Cookies von Drittanbietern zu deaktivieren. Es ist zudem wichtig, dass du deine Cookie-Einstellung verwaltest und regelmäßig überprüfst. Du solltest außerdem regelmäßig deine Cookies löschen. Denn wenn du das nicht tust, kann es sein, dass einige Cookies ewig bestehen bleiben.

Schützt mich ein VPN vor Cookies?

Nein, ein VPN kann nicht verhindern, dass Cookies auf deinem PC gespeichert werden und es löscht auch keine schon existierenden Cookies. Eine Webseite identifiziert dich mithilfe von Cookies, indem sie dir bei deinem ersten Besuch eine einzigartige Nummer gibt, zum Beispiel „123“. Wenn du die Seite mit einem aktivierten VPN besuchst, wird dir eine andere Nummer zugewiesen z. B. „345“. Solltest du dich erneut mit einem aktiven VPN auf die Seite begeben, wird sie dich also wieder als „345“ erkennen. Wenn du Cookies von deinem allerersten Besuch ohne VPN-Software nicht gelöscht hast, findet die Webseite sogar heraus, dass es sich um dich handelt, selbst wenn das VPN aktiv ist.

Das bedeutet, wenn du mit VPN surfst, solltest du vorher all deine Cookies löschen. Aber es ist dennoch sinnvoll, ein VPN zu nutzen. Denn es erschwert den Cookies ihre Arbeit. Der Webseite wird es schwerer fallen, herauszufinden, wo dein tatsächlicher Standort ist. Es gibt Cookies, die auch deine IP-Adresse speichern.

Durch das VPN wird deine IP-Adresse geändert und deine tatsächliche IP versteckt. NordVPN bietet viele zusätzliche Sicherheitsfunktionen. Unter anderem die Bedrohungsschutz-Funktion, die Online-Tracking minimiert und schädliche Seiten abwehrt. Sei stets vorsichtig, wenn es darum geht, persönliche Daten manuell einzugeben – eine verschlüsselte VPN-Verbindung hilft dir, deine Daten so privat wie möglich zu machen.

Schütze dich vor Tracking-Cookies mit NordVPN. Teste es jetzt einfach mit einer risikofreien 30-Tage-Geld-zurück-Garantie!


Werner Beckmann
Werner Beckmann Werner Beckmann
Werner ist Copywriter und Wortjongleur bei NordVPN. Er recherchiert gerne die neuesten Trends in Sachen Cybersicherheit und berichtet über spannende Tech-Themen im NordVPN-Blog. Mit seinen Texten möchte er die Menschen über Online-Sicherheit aufklären und die Vision eines wahrhaft freien Internets vorantreiben.