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Ist ein kostenloses VPN wirklich kostenlos?

Ein kostenloses VPN kostet dich zwar nichts in der Nutzung, aber das heißt nicht, dass es wirklich kostenlos ist. Um den Dienst am Laufen zu halten, müssen diese VPNs trotzdem Geld verdienen – oft auf andere Weise, als dir direkt Gebühren zu berechnen. In diesem Beitrag werden wir untersuchen, warum ein komplett kostenloses VPN so selten ist wie vollständige Anonymität online, ob kostenlose VPNs sicher sind und was du bekommst, wenn du einen kostenlosen VPN-Zugang erhältst.

16. Dez. 2025

21 Min. Lesezeit

Ist ein kostenloses VPN wirklich kostenlos?

Wichtigste Erkenntnisse:

  • Kostenlose VPNs sind nicht wirklich kostenlos; sie finanzieren sich oft durch Werbung, den Verkauf von Nutzerdaten oder das Freemium-Modell.
  • Sie sind meist mit Einschränkungen verbunden, wie Datenlimits, langsamere Geschwindigkeiten, weniger Serverstandorte und eingeschränkte Geräteunterstützung.
  • Viele kostenlose Dienste bieten unzureichende Sicherheit (schwächere Verschlüsselung, Fehlen wichtiger Funktionen wie Kill Switch) und stellen ein Risiko für die Privatsphäre dar (Sammeln und Verkaufen von Daten).
  • Die Nutzung kostenloser VPNs ist in den meisten Ländern legal, aber in einigen Regionen stark eingeschränkt oder illegal.
  • Kostenlose VPNs eignen sich aufgrund von Leistungseinschränkungen (Datenlimits, hohe Latenz) in der Regel nicht für Streaming oder Gaming.
  • Zuverlässige Alternativen sind kostenpflichtige VPNs (mit besserer Sicherheit, Performance und No-Logs-Richtlinie), das Tor-Netzwerk (für Prviatsphäre, aber langsam) oder selbst gehostete VPNs (für technisch versierte Nutzer).

Was ist ein kostenloses VPN?

Ein kostenloses VPN ist ein Dienst, der deinen Internetverkehr verschlüsselt und deine IP-Adresse abschirmt, ohne eine Abonnementgebühr zu verlangen. Es kann dir auch helfen, auf die Inhalte zuzugreifen, die du zu Hause abonniert hast, wenn du auf Reisen bist.

Allerdings sind kostenlose VPNs oft mit Einschränkungen verbunden, wie z. B. Datenlimits, weniger Serverstandorte und geringere Geschwindigkeiten im Vergleich zu ihren kostenpflichtigen Pendants. Schauen wir uns die verschiedenen Arten dieser VPNs an und was sie dir bieten können.

Arten von kostenlosen VPNs

Wenn du kostenlose VPN-Optionen erkundest, wirst du auf verschiedene Arten stoßen, jede mit ihren einzigartigen Funktionen und Einschränkungen.

  1. 1.Freemium-VPNs bieten einen grundlegenden Dienst kostenlos an, mit der Option, gegen eine Gebühr auf eine Premium-Version für zusätzliche Funktionen aufzurüsten. Diese VPNs bieten typischerweise wesentliche Privatsphäre-Maßnahmen, können aber Einschränkungen wie Datenobergrenzen, weniger Serverstandorte und reduzierte Geschwindigkeiten aufweisen. Freemiums können auch eine Registrierung erfordern.
  2. 2.Werbefinanzierte VPNs generieren Einnahmen, indem sie den Nutzern Werbung anzeigen. Obwohl sie kostenlosen Zugang zu VPN-Diensten bieten, kann die Präsenz von Werbung aufdringlich wirken und Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre aufwerfen.
  3. 3.Datenlimitierte VPNs beschränken die Datenmenge, die du monatlich nutzen kannst. Diese VPNs reichen für leichtes Surfen und gelegentliche Nutzung aus, sind aber möglicherweise nicht ideal für Aktivitäten wie Streaming oder große Downloads.
  4. 4.Open-Source-VPNs, auch bekannt als selbst gehostete VPNs, werden mit öffentlich zugänglichem Quellcode entwickelt, was den Prozess transparent macht und Community-Beiträge fördert. Diese VPNs kannst du selbst hosten oder mit Diensten von Drittanbietern nutzen.
  5. 5.Browserbasierte VPNs funktionieren in deinem Webbrowser und ähneln eher Proxys, indem sie nur deinen Browser-Datenverkehr sichern. Sie sind praktisch für einfache Privatsphärebedürfnisse, schützen aber keine anderen Internetaktivitäten auf deinem Gerät, wie z. B. App-Nutzung oder Hintergrundprozesse.

Ist NordVPN kostenlos?

Ja, du kannst NordVPN für die ersten drei Tage kostenlos nutzen, wenn du ein Android-Neukunde bist und NordVPN aus dem Google Play Store installierst. Beachte jedoch, dass dieses Angebot in Indien und Südkorea nicht verfügbar ist.

Wenn du mit schwerwiegender Online-Zensur, Überwachung oder ähnlichem konfrontiert bist, bietet dir NordVPN einen kostenlosen Notfall-VPN-Zugang. Um den Notfall-VPN-Dienst anzufordern, kontaktiere NordVPN einfach direkt, und wir helfen dir, sicher zu kommunizieren, ohne Angst haben zu müssen, überwacht zu werden.

Außerhalb dieser Fälle ist NordVPN ein kostenpflichtiger Dienst. Du kannst NordVPN jedoch 30 Tage lang risikofrei testen und erhältst vollen Zugriff auf alle Funktionen. Wenn du nicht zufrieden bist, kontaktiere uns, um eine Rückerstattung anzufordern, und wir stellen sicher, dass du den vollen Betrag zurückbekommst.

Warum verwenden Nutzer kostenlose VPNs?

Die meisten Leute nutzen kostenlose VPNs, um ihre Online-Sicherheit und Privatsphäre zu erhöhen, ohne Geld dafür ausgeben zu müssen. Es ist absolut verständlich, wenn deine finanzielle Situation angespannt ist. Aber wenn du es dir leisten kannst, ein paar Euro im Monat auszugeben, lohnt es sich, in einen seriösen Dienst zu investieren, der eine vollständige Palette von Sicherheitsfunktionen bietet und die Probleme kostenloser Optionen vermeidet.

Kostenlose VPNs sind besonders beliebt in Ländern mit hoher mobiler Internet- und Social-Media-Nutzung sowie mit Inhaltsbeschränkungen.

Vermeiden von behördlicher Zensur

Der Iran ist bekannt für eines der restriktivsten Internet-Zensursysteme der Welt. Da viele beliebte Websites und Online-Dienste blockiert sind, nutzt man VPNs, um auf blockierte Websites und zensierte Inhalte zuzugreifen.1

Aufgrund der „Great Firewall“, die den Zugang zu westlichen sozialen Medien (Facebook, Twitter, Instagram), Google-Diensten, vielen internationalen Nachrichtenseiten und vielem mehr stark einschränkt, greift man in China oft auf kostenlose und kostenpflichtige VPNs zurück, um diese Einschränkungen zu umgehen.1

Die Regierung in Indonesien zensiert Inhalte in Bezug auf Pornografie, Glücksspiel, LGBTQ+-Themen und blockiert sogar Apps wie Reddit oder Tumblr sowie den DuckDuckGo-Browser.2

Zugriff auf Onlinedienste in lokalen Netzwerken

Lokale Netzwerke an Universitäten, Arbeitsplätzen oder im öffentlichem WLAN legen oft Bandbreitenbeschränkungen fest, was zu blockierten Websites und eingeschränkten Inhalten führt. Kostenlose VPNs können dir helfen, darauf zuzugreifen. Zum Beispiel nutzen Mitarbeiter in Europa sie, um während der Pausen private Websites zu besuchen, und Universitätsstudenten in Nordamerika für soziale Medien.

Erhöhung der Online-Privatsphäre und Sicherheit

Kostenlose VPNs bieten dir eine einfache Möglichkeit, deine Verbindung in jedem Netzwerk zu verschlüsseln und zu sichern. Diese Motivation ist in Regionen wie Brasilien stark, wo die Cyberkriminalitätsrate ein Problem darstellt,3 und in Ländern mit hoher öffentlicher WLAN-Nutzung wie den Philippinen,3 wo man seine persönlichen Daten unterwegs schützen möchte.

Man nutzt kostenlose VPNs zunehmend, um Online-Privatsphäre zu erhalten, wenn das Budget oder der Standort einem Steine in den Weg legt.

Wie funktionieren kostenlose VPNs?

Ein kostenloses VPN funktioniert ähnlich wie kostenpflichtiges VPN, bringt aber mehr Einschränkungen und Risiken mit sich. Genau wie ein kostenpflichtiges VPN verschlüsselt es deinen Internetverkehr und maskiert deine IP-Adresse, um deine Online-Aktivitäten privater und sicherer zu halten. Der Hauptunterschied besteht darin, dass kostenlose VPNs keine Abonnements verlangen, weshalb sie oft langsamere Geschwindigkeiten, weniger Server und potenzielle Sicherheitsrisiken mit sich bringen.

Haben kostenlose VPNs schwächere Verschlüsselung?

Einige kostenlose VPNs verwenden veraltete Verschlüsselungsmethoden, wie z.B. PPTP oder einfaches SSL, die nach heutigen Standards nicht mehr als sicher gelten. Andere verlassen sich auf kürzere Verschlüsselungsschlüssel, wie z.B. 128-Bit, anstelle der stärkeren 256-Bit-Schlüssel, die von kostenpflichtigen Diensten verwendet werden. Außerdem fehlt es vielen kostenlosen VPNs an Perfect Forward Secrecy, was bedeutet, dass frühere Daten möglicherweise entschlüsselt werden könnten, falls der Verschlüsselungsschlüssel jemals kompromittiert wird.

Kostenlose VPNs sind oft auf ein grundlegendes Protokoll beschränkt, was ihre Fähigkeit, solide Sicherheit zu bieten, einschränkt. Sie bieten selten verschiedene VPN-Protokolle wie WireGuard an, die eine effizientere und sicherere Verschlüsselung ermöglichen. Die meisten kostenlosen VPNs haben eine begrenzte Handshake-Sicherheit und bieten nur minimale erweiterte VPN-Verschlüsselungsanpassungen, was dir weniger Kontrolle über deine Privatsphäre und deinen Schutz lässt. Dies kann zu DNS-Leaks führen.

Funktionieren kostenlose VPNs auf allen Geräte?

Auch wenn kostenlose VPNs auf einer Vielzahl von Geräten funktionieren, variieren ihre Leistung und Verfügbarkeit. Hier ist eine Aufschlüsselung, wie gut kostenlose VPNs auf verschiedenen Plattformen unterstützt werden:

Gerät

Support-Level

Details

Windows PCs

Gut unterstützt

Die meisten kostenlosen VPNs für Windows PCs bieten dedizierte Windows-Anwendungen an.

Android phones/tablets

Gut unterstützt

Es gibt eine breite Verfügbarkeit von kostenlosen VPN-Apps für Android.

iPhones/iPads

Gut unterstützt

Es gibt viele kostenlose VPN-Optionen für iPhone, auch wenn diese oft eingeschränkter sind als die für Android.

Mac-Computer

Eingeschränkte/problematische Unterstützung

Wenige kostenlose VPN-Optionen für Mac bieten volle Funktionalität.

Linux-Systeme

Eingeschränkte/problematische Unterstützung

Die Unterstützung für kostenlose VPNs für Linux-Benutzer ist sehr begrenzt und oft nur über Befehlszeilenschnittstellen verfügbar.

Chromebooks

Eingeschränkte/problematische Unterstützung

Die Optionen sind begrenzt, typischerweise über Android-Apps verfügbar.

Smart TVs/Streaming-Dienste

Selten unterstützt

Kostenlose VPNs werden fast nie auf Smart-TVs oder Streaming-Geräten unterstützt.

Gaming-Konsolen

Selten unterstützt

Spielekonsolen verfügen nicht über eine VPN-Funktionalität, daher ist keine kostenlose VPN-Unterstützung für Xbox, PS oder Nintendo Switch verfügbar.

IoT-Geräte

Selten unterstützt

IoT-Geräte unterstützen VPNs in der Regel überhaupt nicht.

Kostenlose VPNs bringen oft verschiedene Einschränkungen mit sich, die ihre Gesamteffektivität beeinträchtigen können:

  • Kostenlose VPNs beschränken die Verbindung in der Regel auf ein einziges Gerät gleichzeitig, was es dir erschwert, verschiedene Geräte gleichzeitig zu schützen.
  • Kostenlose mobile VPN-Apps verfügen tendenziell über weniger Funktionen im Vergleich zu ihren Desktop-Pendants.
  • Konfigurationsoptionen für ungewöhnlichere Geräte werden dir selten zur Verfügung gestellt.
  • Der Kundensupport bei Einrichtungsproblemen ist minimal oder gar nicht vorhanden, sodass du die Fehler selbst beheben musst.

Welche Informationen sammeln kostenlose VPNs?

Jeder VPN-Dienst, egal ob kostenlos oder kostenpflichtig, muss ein paar Informationen sammeln, um den Betrieb aufrechtzuerhalten – denke an Verbindungszeitstempel oder Datennutzung (zum Beispiel zur Verwaltung von Datenobergrenzen). Diese Art von technischen Daten hilft dem Dienst zu funktionieren und ist an sich nicht schädlich. Allerdings können einige kostenlose VPNs persönliche Daten sammeln, was in einen Bereich vordringt, der deine Privatsphäre gefährden könnte. Einige der Daten, die kostenlose VPNs sammeln können und die über das unbedingt Notwendige hinausgehen, umfassen:

  1. 1.Deine echte IP-Adresse.
  2. 2.Websites, die du besuchst.
  3. 3.Apps, die du benutzt.
  4. 4.Inhalte, auf die du zugreifst.
  5. 5.Browsing-Muster.
  6. 6.Suchanfragen.
  7. 7.Gerätetyp und -modell.
  8. 8.Betriebssystem und -version.
  9. 9.Eindeutige Gerätekennungen.
  10. 10.1Hardware-Spezifikationen.
  11. 11.Informationen zum Mobilfunkanbieter.

Wie verdienen gratis VPNs ihr Geld?

Wenn ein Dienst dich nichts kostet, muss er die Kosten für Server, Entwicklung und Wartung trotzdem irgendwie decken. Bei vielen kostenlosen VPNs bedeutet dies oft, dass deine Daten zum Produkt werden. Einige von ihnen verkaufen möglicherweise die Informationen, die sie über dich sammeln, an Werbetreibende, Datenhändler oder andere Dritte. Manche kostenlose VPNs fügen auch direkt Werbung in dein Surferlebnis ein oder arbeiten mit Drittanbietern von Werbung zusammen, um bezahlt zu werden.

Andere kostenlose VPNs arbeiten nach einem Freemium-Modell und bieten einen sehr einfachen Dienst kostenlos an, um dich zum Upgrade auf eine funktionalere, kostenpflichtige Version zu lenken. Einige wenige verkaufen möglicherweise sogar deine ungenutzte Bandbreite an andere Nutzer und machen deine Internetverbindung so im Wesentlichen zu einem Teil ihres Netzwerks.

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Welche Funktionen fehlen bei kostenlosen VPNs?

Kostenlose VPNs bieten möglicherweise nicht alle wichtigen VPN-Funktionen, die bei kostenpflichtigen Diensten zu finden sind:

Sicherheitsfunktionen

Wenn du dich für deine Online-Sicherheit auf ein VPN verlässt, sind bestimmte Funktionen unverzichtbar. Kostenlose VPNs bleiben hier oft hinter den Erwartungen zurück und setzen deine digitalen Abwehrmaßnahmen der Gefahr aus.

Um sicher zu bleiben, während du ein VPN verwendest, brauchst du einen Kill Switch-Schutz. Diese Funktion unterbricht automatisch deine Internetverbindung, wenn deine VPN-Verbindung abbricht, und verhindert so, dass deine echte IP-Adresse und unverschlüsselte Daten offengelegt werden. Ohne sie könnte selbst ein kurzer Ausfall deiner VPN-Verbindung riskant sein. Zu wissen, wie du erkennst, ob dein VPN sicher ist, hängt oft von solch entscheidenden Schutzmechanismen ab.

Kostenlose VPNs fehlt es oft an erweiterten Sicherheitsoptionen. Dazu gehören ausgeklügelte Verschlüsselungsprotokolle, die über den grundlegenden Schutz hinausgehen, Dienste wie Multi-Hop oder Double VPN, die deinen Datenverkehr für zusätzliche Privatsphäre über mehrere Server leiten, und Split Tunneling, mit dem du auswählen kannst, welche Apps das VPN nutzen und welche nicht.

Wichtige Schutzmechanismen wie der DNS-Leak-Schutz fehlen ebenfalls häufig, was bedeutet, dass dein Internetanbieter immer noch sehen könnte, was du online tust. Zusätzlich sind Malware-Schutz und Werbe-Blocking-Dienste selten, wenn überhaupt, in kostenlosen VPN-Diensten zu finden, was dich anfällig für bösartige Websites und aufdringliche Werbung macht. Hacker könnten dies ebenfalls ausnutzen.

Performance-Funktionen

Abgesehen von der Sicherheit können kostenlose VPNs in puncto Leistung enttäuschen. Das bedeutet, dass dein Online-Erlebnis nicht so gut sein kann, besonders wenn du das Internet für Streaming, Gaming oder große Downloads nutzt. Und im Gegensatz zu kostenpflichtigen Diensten bieten sie selten unbegrenzte Bandbreite.

Kostenlose VPNs gehen oft mit strikten Datenlimits einher, die einschränken, wie viel du monatlich mit einem VPN surfen, streamen oder herunterladen kannst. Außerdem drosseln sie normalerweise deine Verbindung, sodass du nicht die High-Speed-Server bekommst, die du von einem Premium-Dienst erwarten könntest.

Wenn es um Serveroptionen geht, können kostenlose VPNs typischerweise keine sehr breite Serverauswahl bieten. Du erhältst möglicherweise nur eine Handvoll Standorte, anstatt Zugang zu mehreren Servern in zahlreichen Ländern. Was, wenn du Zugang zu einem VPN-Server in Japan benötigst? Oder was, wenn du reist und auf deine Inhalte von zu Hause zugreifen musst, aber der kostenlose VPN-Anbieter keinen VPN-Server in Deutschland hat?

Darüber hinaus ist die P2P-Unterstützung bei kostenlosen Diensten oft eingeschränkt. Sie bieten auch selten spezialisierte Server zur Streaming-Optimierung. 

Privatsphäre-Funktionen

Für viele ist die Privatsphäre der Hauptgrund, ein VPN zu nutzen. Kostenlose VPNs fehlen jedoch oft die spezifischen Funktionen, die deinen Datenverkehr beim Surfen im Web schützen.

  • Eine unabhängig geprüfter No-Logs-Grundsatz bietet eine Verifizierung durch Dritte, dass ein VPN keine Aufzeichnungen deiner Online-Aktivitäten führt, aber kostenlose Dienste bieten dies selten an.
  • Kostenlose VPNs verfügen möglicherweise nicht über Perfect Forward Secrecy, eine Funktion, die regelmäßig die Verschlüsselungsschlüssel ändert, um sicherzustellen, dass vergangene Sitzungen sicher bleiben, selbst wenn ein Schlüssel kompromittiert wird.
  • RAM-only-Server löschen automatisch alle Benutzerdaten bei jedem Neustart, was bedeutet, dass nichts dauerhaft auf Festplatten gespeichert wird, aber kostenlose VPNs verwenden diese Technologie typischerweise nicht.
  • Obfuskierungstechnologie hilft dabei, die Tatsache zu verschleiern, dass du ein VPN verwendest – eine Funktion, die kostenlosen Diensten oft fehlt.

Funktionen, die die Nutzung betreffen

Über Sicherheit und Leistung hinaus können kostenlose VPNs in der alltäglichen Benutzerfreundlichkeit Schwächen aufweisen. Dies kann die Erfahrung frustrierend machen, besonders wenn du dich regelmäßig oder auf mehreren Geräten auf dein VPN verlässt. 

Kostenlosen VPNs fehlt es oft an:

  • 24/7-Kundensupport. Du wirst feststellen, dass der Kundensupport begrenzt oder gar nicht vorhanden ist.
  • Gleichzeitige Geräteverbindungen. Zahlreiche kostenlose Dienste beschränken die VPN-Nutzung auf ein Gerät, was unpraktisch sein kann, wenn du ein Telefon, einen Laptop und ein Tablet benutzt und diese schützen möchtest.
  • Dedizierte VPN-Apps für alle Plattformen. Kostenlose VPNs haben möglicherweise nur eine eingeschränkte Gerätekompatibilität, was bedeutet, dass du möglicherweise keine App für dein spezifisches Betriebssystem oder Smart-Gerät findest.
  • Router-Unterstützung. Sie bieten selten Router-Support, sodass du nicht alle deine Heimgeräte gleichzeitig über dein WLAN-Netzwerk schützen kannst.
  • Regelmäßige Server-Updates. Kostenlose Dienste führen in der Regel keine regelmäßigen Server-Updates durch, was sich auf ihre Gesamtleistung auswirken kann.

Sind kostenlose VPNs illegal?

In den meisten Ländern ist die Nutzung eines VPNs legal, egal, ob es ein kostenloser oder bezahlter Dienst ist. Die rechtliche Lage für VPNs ist jedoch nicht weltweit einheitlich.

Gängige kostenlose VPN-Serverstandorte und ihre rechtlichen Rahmenbedingungen

Wenn du dir kostenlose VPN-Optionen ansiehst, wirst du ihre Server typischerweise in mehreren Ländern finden. Das liegt oft daran, dass diese Länder rechtliche Rahmenbedingungen haben, die VPN-Operationen allgemein förderlich sind, weshalb sie von Anbietern bevorzugt werden:

  • Vereinigte Staaten
  • Vereinigtes Königreich
  • Kanada
  • Niederlande
  • Deutschland
  • Singapur
  • Japan

Länder, in denen kostenlose VPNs illegal oder eingeschränkt sind

Es ist wichtig für dich zu wissen, dass VPNs, ob kostenlos oder kostenpflichtig, in bestimmten Ländern mit strengen Einschränkungen oder einem direkten Verbot unterliegen:

  • China: Stark eingeschränkt. Nur von der Regierung genehmigte VPNs sind legal, und nicht autorisierte Dienste werden aktiv blockiert.
  • Iran: Eingeschränkt/illegal. Die Nutzung von VPNs ohne staatliche Genehmigung ist weitgehend illegal, und der Zugang wird stark kontrolliert.
  • Russland: Eingeschränkt. Die Nutzung eines VPNs ist zwar nicht illegal, aber Anbieter, die sich weigern, den Forderungen der Regierung zur Blockierung bestimmter Inhalte nachzukommen, werden für illegal erklärt und ihre Dienste aktiv blockiert.
  • Nordkorea: Illegal. Der Internetzugang ist extrem begrenzt und stark staatlich kontrolliert, was bedeutet, dass die unbefugte Nutzung eines VPNs für Bürger illegal ist.
  • Türkei: Eingeschränkt. Die Regierung blockiert häufig den Zugang zu VPN-Diensten, obwohl die private Nutzung oft eher eine Grauzone als strikt illegal ist.
  • Vereinigte Arabische Emirate: Eingeschränkt/illegal. Die Nutzung eines VPNs für legitime Geschäftszwecke ist in der Regel erlaubt, aber die Nutzung für andere Zwecke ist verboten und kann mit hohen Strafen geahndet werden.
  • Oman: Eingeschränkt. Ähnlich wie in den VAE ist die offizielle Nutzung möglicherweise erlaubt, aber die allgemeine Nutzung nicht genehmigter VPN-Dienste ist stark eingeschränkt.
  • Bahrain: Eingeschränkt/überwacht. Es handelt sich zwar nicht um ein direktes Verbot, aber staatliche Überwachung ist weit verbreitet, und der Zugang zu VPN-Diensten wird häufig blockiert.
  • Belarus: Eingeschränkt/überwacht. Die Nutzung von VPNs ist nicht illegal, aber die Regierung überwacht und kann nicht registrierte VPN-Dienste blockieren.

Für viele dieser Länder handelt es sich nicht immer um ein direktes Verbot – es ist oft eine Grauzone, in der Regierungen daran arbeiten, VPNs zu verbieten oder deren Nutzung zu erschweren.

Ganz gleich, wo du ein VPN nutzt, denk daran – illegale Online-Aktivitäten sind immer gesetzeswidrig. Ein VPN ist ein Privatsphäre- und Sicherheitstool, kein Schutzschild für kriminelles Verhalten, und die Nutzung für ungesetzliche Zwecke ist überall verboten.

Die Risiken der Nutzung eines kostenlosen VPNs

Während kostenlose VPNs Online-Freiheit versprechen, können sie erhebliche Risiken für deine Privatsphäre und Sicherheit mit sich bringen. Dieser „kostenlose“ Dienst kann einen hohen Preis haben.

Bedenken bei der Datenprivatsphäre

Viele kostenlose VPNs sind nicht wirklich kostenlos — sie verdienen oft Geld, indem sie deine Online-Daten sammeln und an Werbetreibende oder Datenhändler verkaufen. Das bedeutet, dass der Dienst, den du für deine Privatsphäre nutzt, möglicherweise selbst deine Online-Aktivitäten und deine IP-Adresse überwacht. Anstatt deine Informationen zu schützen, könnten sie aktiv damit Geld verdienen.

Sicherheitsprobleme

Die Verwendung eines kostenlosen VPNs kann dich ernsthaften Sicherheitsrisiken aussetzen. Bei vielen kostenlosen VPN-Apps wurde Malware oder bösartiger Code gefunden. Eine CSIRO-Studie fand beispielsweise heraus, dass 38 % der kostenlosen VPN-Apps Malware oder andere kritische Schwachstellen enthielten.

Abgesehen von Malware verwenden kostenlose VPNs typischerweise schwächere Verschlüsselungsprotokolle, was deinen Internetverkehr potenziell abfangbar macht. Oftmals fehlen ihnen essentielle Sicherheitsfunktionen wie ein Kill Switch, was dein Risiko unbeabsichtigter Datenlecks erhöht. Diese unzureichende Sicherheit kann dich anfällig für verschiedene Cyberangriffe machen, einschließlich Man-in-the-Middle-Angriffen, bei denen deine Daten von Hackern und böswilligen Akteuren abgefangen werden.

Wichtige Sicherheitsverletzungen und Datenlecks bei kostenlosen VPNs

Die Risiken der Nutzung kostenloser VPNs sind nicht nur theoretischer Natur; sie bringen eine Geschichte von größeren Sicherheitslücken und alarmierenden Datenlecks mit sich. Untersuchungen haben immer wieder weitreichende Datenschutzprobleme aufgedeckt.

Zum Beispiel fand eine von TOP10VPN durchgeführte Untersuchung zu den Gefahren kostenloser VPNs heraus, dass erstaunliche 88 % der kostenlosen Android-VPN-Apps von Datenlecks betroffen waren und 71 % Nutzerdaten mit Dritten teilten. Diese Untersuchung, zusammen mit einem Bericht von VPNpro.com, warf auch Bedenken hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse auf und hob hervor, dass viele beliebte kostenlose VPN-Mobil-Apps Verbindungen zum chinesischen Festland haben (schau auf der Website von VPNpro nach weiteren Details zu den spezifischen Apps).

Weitere Untersuchungen des Tech Transparency Project zeigten sogar, dass der Google Play Store und der App Store mindestens 20 VPN-Anwendungen hosteten, die von der chinesischen Firma Qihoo 360 kontrolliert werden. Diese Artikel bieten dir mehr Details zu den spezifischen Diensten, die in diese Ergebnisse verwickelt sind.

Leistungsbeschränkungen

Abgesehen von Sicherheitslücken und fehlenden Funktionen bieten einige kostenlose VPNs eine mangelhafte, unzuverlässige Benutzererfahrung. Möglicherweise bekommst du langsame Geschwindigkeiten, ständiges Puffern und unerwartete Verbindungsabbrüche, die selbst das normale Surfen zu einer Qual machen. Untersuchungen zufolge haben über 60 % der kostenlosen VPN-Nutzer Probleme mit ihren Verbindungen. Diese mangelhafte Leistung bedeutet, dass du dich im täglichen Internetgebrauch nicht auf sie verlassen kannst.

Gibt es eine gute Alternative für gratis VPNs?

Für echten Online-Schutz mit guter Performance reichen kostenlose VPNs oft nicht aus. Glücklicherweise bieten zuverlässige Alternativen ein viel besseres Erlebnis, und es ist wichtig zu wissen, wie du das beste VPN für deine Bedürfnisse auswählst, da viele günstige VPNs ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten.

1. Kostenpflichtige VPN-Dienste

Im Gegensatz zur Nutzung einer eingeschränkten kostenlosen Version bieten kostenpflichtige VPN-Dienste ein viel umfassenderes und zuverlässigeres Erlebnis. Sie sind auf starke Sicherheit und Leistung ausgelegt und geben dir unbegrenzte Bandbreite, schnelle VPN-Geschwindigkeiten und ein riesiges Netzwerk globaler Server für ein viel sichereres Surferlebnis.

Im Gegensatz zu kostenlosen Optionen haben kostenpflichtige VPNs oft eine verifizierte No-Logs-Richtlinie, was bedeutet, dass sie keine Aufzeichnungen deiner Online-Aktivitäten führen. Darüber hinaus bieten sie fortschrittliche Verschlüsselung und essentielle Sicherheitsfunktionen wie einen Kill Switch. Das macht vertrauenswürdige kostenpflichtige VPNs zur besseren Wahl für echte Privatsphäre und Sicherheit, wobei NordVPN eine der besten und günstigsten Alternativen zu kostenlosen VPN-Diensten ist.

2. Tor-Netzwerk

Das Tor-Netzwerk (oder The Onion Router) ist ein kostenloser Open-Source-Dienst, der es dir ermöglicht, anonymer zu kommunizieren. Es leitet deinen Internetverkehr durch ein freiwilliges Overlay-Netzwerk, das sich über die ganze Welt erstreckt, was es unglaublich schwierig macht, deine Online-Aktivitäten zu verfolgen. Obwohl es hervorragend für Anonymität ist, ist Tor dafür bekannt, langsam und unpraktisch für allgemeines Surfen, Streaming oder große Downloads zu sein.

3. Proxy-Dienste

Proxy-Dienste fungieren als Vermittler zwischen deinem Gerät und dem Internet, maskieren deine IP-Adresse und ermöglichen dir den Zugriff auf Inhalte. Allerdings verschlüsseln sie deinen Datenverkehr nicht wie VPNs.

Können Proxy-Dienste ein ähnliches Maß an Privatsphäre bieten wie ein VPN?

Nein, Proxy-Dienste bieten kein ähnliches Maß an Privatsphäre wie ein VPN. Zwar kann ein Proxy deine IP-Adresse vor Websites verbergen, aber er verschlüsselt deinen Internetverkehr nicht. Das bedeutet, du erhältst keine wirklich verschlüsselte Verbindung. Dein Internetanbieter kann deine Online-Aktivitäten weiterhin sehen und deine Daten bleiben anfällig fürs Abfangen, besonders in ungesicherten Netzwerken.

4. Selbst gehostete VPNs

Ein selbst gehostetes VPN bedeutet, du richtest deinen eigenen VPN-Server ein und verwaltest ihn, oft auf einer Cloud-Plattform oder einem dedizierten Gerät. Das gibt dir die vollständige Kontrolle über deine Privatsphäre und Sicherheitseinstellungen.

Welches Maß an technischem Wissen ist erforderlich, um ein selbst gehostetes VPN effektiv zu verwalten?

Ein selbstgehostetes VPN effektiv zu verwalten, erfordert ein hohes Maß an technischem Wissen. Du wirst dich mit Server-Setup, Netzwerkkonfiguration, Sicherheitsprotokollen und fortlaufender Wartung auskennen müssen. Diese Option ist am besten für erfahrene Benutzer mit einem starken IT-Hintergrund geeignet.

5. Integrierte VPNs 

Einige Betriebssysteme (wie iOS und Android) und Browser bieten grundlegende „VPN“-Funktionen oder Privatsphärefunktionen. Integrierte VPNs werden von seriösen Unternehmen wie Apple, Google, Microsoft und großen Geräteherstellern entwickelt.

Können integrierte VPNs meine Privatsphäre genauso effektiv schützen wie kostenpflichtige VPN-Dienste?

Während integrierte VPNs einen grundlegenden Schutz der Privatsphäre bieten, verfügen sie möglicherweise nicht über die gleichen erweiterten Funktionen und die umfassende Sicherheit wie dedizierte, kostenpflichtige VPN-Dienste. Sie haben oft weniger Serverstandorte, bieten keine erweiterten Verschlüsselungsoptionen und stellen möglicherweise keine Funktionen wie einen Kill Switch oder eine strikte No-Logs-Richtlinie zur Verfügung, die bei Premium-VPNs Standard sind.

Abschließende Gedanken

Ein kostenloses VPN ist ein Dienst, der es dir ermöglicht, das Internet mit mehr Privatsphäre und Sicherheit zu nutzen, ohne dass du ein Abonnement bezahlen musst. Es verschlüsselt typischerweise deine Internetverbindung, schützt deine IP-Adresse und kann dir helfen, auf heimische Inhalte zuzugreifen, die du abonniert hast, während du auf Reisen bist. Allerdings sind diese Dienste oft mit Einschränkungen verbunden, wie z. B. Datenlimits, weniger Serverstandorte und langsamere Geschwindigkeiten im Vergleich zu ihren kostenpflichtigen Pendants, und können sogar zeitliche Begrenzungen für die Nutzung auferlegen.

Der Betrieb eines VPN-Dienstes ist kostspielig – du musst dein Servernetzwerk warten, deine VPN-Software kontinuierlich weiterentwickeln, um sie widerstandsfähig gegen Bedrohungen zu halten, und Kundensupport anbieten. Um ihre Kosten zu decken, verlassen sich kostenlose VPN-Anbieter oft auf verschiedene Monetarisierungsstrategien, wie z. B. das Zeigen von Werbung, das Sammeln und Verkaufen von Nutzerdaten oder das Anbieten von kostenpflichtigen Upgrades für zusätzliche Funktionen.

Obwohl diese Methoden helfen, den Dienst am Laufen zu halten, können sie mit einigen Kompromissen in Bezug auf deine Privatsphäre, Sicherheit und dein allgemeines Erlebnis verbunden sein. Deshalb ist es wichtig, dass du dir die Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien jedes kostenlosen VPNs, das du in Betracht ziehst, genauer ansiehst, damit du genau weißt, was du erwarten kannst.


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Liste der Referenzen

1Castro, C. (2024). Indonesia bans DuckDuckGo – Free VPN apps are the next target. TechRadar.

https://www.techradar.com/pro/vpn/indonesia-bans-duckduckgo-free-vpn-apps-are-the-next-target

2Kemp, S. (2024, January 31). Digital 2024: Global overview report. DataReportal.

https://datareportal.com/reports/digital-2024-global-overview-report

3Schaub, S. (2023). VPNs and the fight against government censorship. TechRadar.

https://www.techradar.com/features/vpns-and-the-fight-against-government-censorship

Außerdem verfügbar in: Dansk,English,Русский,繁體中文 (台灣),简体中文.

Werner Beckmann | NordVPN

Werner Beckmann

Werner ist Copywriter und Wortjongleur bei NordVPN. Er recherchiert gerne die neuesten Trends in Sachen Cybersicherheit und berichtet über spannende Tech-Themen im NordVPN-Blog. Mit seinen Texten möchte er die Menschen über Online-Sicherheit aufklären und die Vision eines wahrhaft freien Internets vorantreiben.