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Ist es sicher, Kredit- und Bankdaten online zu speichern?

Online-Einkäufe und digitale Zahlungen sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken – aber diese Art von Geldtransaktionen hat auch seinen Preis. Jeden Tag fallen Tausende von Menschen Hackern zum Opfer und verlieren ihr hart verdientes Geld. Die meisten Online-Zahlungsplattformen und Webseiten bieten an, deine Kreditkartendaten zu speichern und versprechen, sie sicher aufzubewahren. Wie sicher das Ganze wirklich ist, erfährst du in diesem Artikel.

Werner Beckmann Werner Beckmann

Werner Beckmann

Ist es sicher, Kredit- und Bankdaten online zu speichern?

Black Friday ist Hacker-Hochsaison

Am Black Friday, Cyber Monday und in der Vorweihnachtszeit geben die Menschen Milliarden von Euro aus, um online die besten Angebote zu ergattern und Geld zu sparen. Laut Google shoppen ganze 45 % der Deutschen rundum den Black Friday online. Ein gefundenes Fressen für Hacker.

Kriminelle können gefälschte Webseiten erstellen, um Nutzer dazu zu bringen, ihre Kreditkartendaten preiszugeben und deren Konten leer zu räumen. Auch bösartige E-Mails und dubiose Werbeanzeigen sind ein beliebtes Mittel, um Kunden hinters Licht zu führen, da sich die Betrüger als bekannte Marken, Online-Shops und Banken ausgeben. Wenn du versehentlich auf einen Link in einer Phishing-E-Mail klickst, kann sich dein Gerät einfach mit Malware infizieren. Über die Malware haben Hacker dann die Möglichkeit, deine Online-Aktivitäten zu überwachen und deine Daten abzugreifen.

Wenn du glaubst, dass du nicht zu den Menschen gehörst, die auf so etwas hereinfallen, liegst du falsch. Die Methoden der Hacker werden immer findiger und solange du keine Sicherheitsvorkehrungen für deine Geräte triffst, bist du genauso anfällig für Angriffe wie jeder andere auch.

Darum solltest du deine Bankdaten nicht speichern lassen

Viele Onlinehändler und Shopping-Apps ermutigen ihre Kunden, ihre Kreditkartendaten zu speichern, damit sie sie beim nächsten Online-Einkauf direkt verwenden können, ohne sie noch einmal eingeben zu müssen. Während viele Nutzer diese Option nutzen, halten Cybersicherheitsexperten das für keine gute Idee.

Die Nutzer können nämlich nie sicher sein, wie die Bankdaten gespeichert werden und wer Zugang zu ihnen hat. Auch Datenschutzverletzungen führen zu Problemen, die Tausende von Menschen in Gefahr bringen können.

Im Jahr 2018 kam es etwa bei British Airways zu einer massiven Sicherheitslücke, von der rund 420.000 Kunden betroffen waren. Sämtliche Kartenzahlungsdaten, Namen und Wohnadressen der Betroffenen wurden gestohlen. Wenn Unternehmen von der Größe von British Airways gehackt werden können, trifft das erst recht auf jeden Einzelnen von uns zu.

Es ist sicher mühsam, bei jedem Online-Einkauf seine Kreditkartendaten einzugeben, aber es ist auf jeden Fall sicherer.

Rundum die Welt – so leichtsinnig gehen wir mit unseren Bankdaten um

28,4 % der Deutschen speichern ihre Bankdaten auf ihren Geräten. Die Gewohnheiten sind auf der ganzen Welt ziemlich ähnlich. Eine Studie von NordVPN hat gezeigt, dass fast die Hälfte der US-Amerikaner (43,9 %) ihre Bankdaten auf ihren persönlichen Geräten speichern, gefolgt von Spaniern (39,3 %), Kanadiern (38,6 %) und Australiern (38 %).

Viele Nutzer sind sich dabei immer noch nicht bewusst, wie gefährlich das im Internet sein kann. Verschiedene Umfragen haben ergeben, dass etwa nur die Hälfte der Nutzer (oder sogar noch weniger) ihre Telefone mit einem Pin sperren. Das bedeutet, dass sogar ein zufälliger Fremder ohne zusätzlichen Aufwand auf deine Social-Media-Apps zugreifen könnte, wenn er das Handy in die Hände bekommt – von E-Mails, Notizen und Zahlungsplattformen ganz zu schweigen.

Obwohl die Polen (25 %) und die Niederländer (25,6 %) unter den befragten Ländern am meisten auf die Sicherheit ihrer Kreditkartendaten achten, ist der Prozentsatz der Menschen, die leichtsinnig damit umgehen, immer noch zu hoch.

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So kannst du sicher online einkaufen

Informiere dich online über den Einzelhändler, bei dem du einkaufst. Prüfe die Bewertungen verschiedener Plattformen und gib erst dann Geld aus, wenn du dir wirklich sicher bist, dass der Händler vertrauenswürdig ist. Vergewissere dich, dass neben der URL ein Schlosssymbol erscheint, das anzeigt, dass die Webseite sicher ist.

Verwende nur sichere Passwörter. Schütze deine Konten mit komplexen Passwörtern, die neben Groß- und Kleinbuchstaben auch Zahlen und Sonderzeichen enthalten.

Klicke nicht auf verdächtige Links. Prüfe jede E-Mail, die du erhältst und klicke nicht einfach auf irgendwelche Links. Hacker können sich als Online-Shops ausgeben und dich auf gefälschte Seiten umleiten.

Speichere deine Bankdaten nie auf Webseiten oder deinem Gerät. Gib deine Kreditkartendaten jedes Mal manuell ein und lasse sie nicht abspeichern.

Verwende ein VPN. Ein virtuelles privates Netzwerk (kurz VPN) verschlüsselt deinen Datenverkehr und verbirgt deine IP-Adresse, was deine Online-Sicherheit und deine digitale Privatsphäre verbessert. Wenn du über ein öffentliches WLAN-Netzwerk einkaufst, ist das VPN ein Muss. Hacker können einen gefälschten Hotspot erstellen, dein Gerät mit Malware infizieren und dann deine Daten abgreifen. Mit einem NordVPN-Konto kannst du bis zu sechs Geräte schützen: Laptops, Tablets, Smartphones und mehr. Die App verfügt sogar über die Bedrohungsschutz-Funktion, die Webseiten blockiert, die dafür bekannt sind, Viren und dubiose Werbung zu hosten.

Online-Sicherheit beginnt mit einem Klick.

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Werner Beckmann
Werner Beckmann Werner Beckmann
success Geprüfter Autor
Werner ist Copywriter und Wortjongleur bei NordVPN. Er recherchiert gerne die neuesten Trends in Sachen Cybersicherheit und berichtet über spannende Tech-Themen im NordVPN-Blog. Mit seinen Texten möchte er die Menschen über Online-Sicherheit aufklären und die Vision eines wahrhaft freien Internets vorantreiben.