Deine IP: Unbekannt · Dein Status: GeschütztUngeschütztUnbekannt

Steigende Internetkriminalität in Deutschland

Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sei es zum morgendlichen Checken der Nachrichten auf der Lieblingswebsite oder zur alltäglichen Kommunikation über WhatsApp. Mit dem Internet der Dinge wird die Verknüpfung weiter vorangetrieben.

Ilma Vienažindytė Ilma Vienažindytė

Ilma Vienažindytė

Steigende Internetkriminalität in Deutschland

Diese Vernetzung lockt auch Kriminelle an, die Schwachstellen und Nachlässigkeiten ausnutzen, um daraus einen Vorteil zu gewinnen. In einem Bericht der Tagesschau vom 11. November wurde eine Statistik veröffentlicht, aus der hervorging, dass Angriffe auf Datennetze um 1,3% und generell Straftaten mittels des Internets um 8,1% im Vergleich zum Vorjahr zugenommen hatten. Einen Lichtblick gibt es: Phishing Attacken haben sich im gleichen Zeitraum fast halbiert, was unter anderem an guter Aufklärungsarbeit liegt.

Nicht nur der Staat und Privatleute sind betroffen

Ein Großteil der Angriffe online zielt auf Privatleute ab. Dies liegt in der Regel daran, dass diese leichter zu erreichen sind und außerdem in den meisten Fällen über wenig Sicherheitsmaßnahmen verfügen. Zudem besteht bei vielen Endbenutzern nur ein geringes Wissen im Bereich des Datenschutz.

Nichtsdestotrotz geraten auch Firmen ins Fadenkreuz der Internetkriminalität. Häufig werden hierbei die gespeicherten Kundendaten zum Ziel, wie in den vielen Daten-Leaks der Vergangenheit zu sehen war. Selbst große Unternehmen wie Mastercard oder Facebook sind davor nicht gewahrt.

Glücklicherweise gibt es, nicht erst seit kurzem, Initiativen des Staates um gegen Cyberkriminalität vorzugehen.

Diese Projekte zur Cybersicherheit gibt es

Die neueste Initiative für mehr Sicherheit im Netz umfasst die Schaffung der Agentur für Innovation in der Cybersicherheit. Ihre Aufgabe ist es, innovative Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Cybersicherheit zu vergeben und zu fördern, um den Bedarf des Staates im Bereich der Inneren und Äußeren Sicherheit zu decken.

Dabei werden insbesondere jene gefördert, “die sich durch radikale technologische Neuheit auszeichnen und dadurch marktverändernde Wirkung haben können.”

Ziel dieser Agentur ist es, dafür zu sorgen, dass Deutschland weiterhin seine Souveränität im Cyber- und Informationsraum erhält. Der Beschluss zur Gründung wurde im August 2018 gefasst und momentan befindet sich das Projekt in der eigentlichen Gründung. Erste Ideenwettbewerbe und die Vergabe von Forschungsaufträgen werden voraussichtlich 2020 erfolgen.

Eine Initiative welche im Frühjahr diesen Jahres beschlossen wurde, ist der Nationale Pakt Cybersicherheit. Hierbei wird in einem drei Schritte Prozess eine effizientere Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen Gruppen – Staat, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft – angestrebt. Zur Begleitung und besseren Unterstützung durch die Öffentlichkeit wurden vier Vertreter aus den jeweiligen Gruppen gewählt, welche zusammen die Quadriga bilden.

Diese umfasst Claudia Nemat, ein Mitglied des Vorstands der Deutschen Telekom (Wirtschaft), Prof. Dr. Mira Mezini, die Vizepräsidentin der TU Darmstadt und Professorin für Informatik (Wissenschaft), Klaus Müller, den Vorstand der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (Zivilgesellschaft) und Prof. Dr. Günter Krings, den parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministers des Innern, für Bau und Heimat (Staat).

Was können Sie selbst tun?

Wie bereits in der Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland aus dem Jahr 2016 so schön festgehalten: “Die Digitalisierung eröffnet Chancen, birgt Risiken und braucht daher Vertrauen. Eine umfassende Sicherheit ist nicht erreichbar, ein Missbrauchspotential wird stets existieren.

Es wird also nie der Punkt erreicht sein, in dem man sich in seinem Stuhl zurücklehnen kann mit der Gewissheit, dass alle Gefahren gebannt sind. Aus diesem Grund sollte man selbst kontinuierlich Vorkehrungen treffen um zu verhindern, dass man selbst zum Opfer wird. Deswegen nachfolgend zwei simple Tipps:

#1 Verschiedene, sichere Passwörter

Der Nummer eins Grund, warum Konten gehackt werden, sind einfache Passwörter, im schlimmsten Fall noch überall die gleichen. Verwenden Sie deshalb sichere Passwörter und niemals bei zwei Diensten ein und dasselbe. Ein Trick wie Sie sich schwere Passwörter merken können, ist mit Hilfe von Sätzen. Mein Computer hat 10 Zahlen und 29 Buchstaben wird somit zu “MCh10Zu29B”.

#2 Benutzen Sie ein VPN

Die Abkürzung steht für virtuelles privates Netzwerk und durch die Nutzung schaffen Sie sich Ihr eigenes Schutzschild. Es schützt Sie gegen Angriffe von Dritten beim Besuchen von Webseiten, gegen das Mitlesen Ihres Datenverkehrs und den Angriff auf Ihre IP. NordVPN gibt es dabei sowohl als App für Ihr Handy, sowie als Programm für den PC. Gehen Sie im Internet nicht leichtfertig mit Ihren Daten um. Gefahren lauern überall, doch um das Risiko zu vermeiden, verwenden Sie NordVPN.

Schütze dich vor Hackern und Cyberbedrohungen mit der hochmodernen Verschlüsselungstechnik von NordVPN.


Ilma Vienažindytė
Ilma Vienažindytė Ilma Vienažindytė
success Geprüfter Autor
Ilma Vienažindytė arbeitet als Content Manager und ist beim Thema Technologie und Online-Sicherheit mit Leidenschaft dabei. Neben ihrem Schwerpunkt auf Technologie hat sie sich auch darauf spezialisiert, neuen Märkten im Hinblick auf Cybersicherheit Einblicke zu verschaffen.