Methodik
Im Mai 2026 führte West Coast Labs eine unabhängige, vierteilige Untersuchung zum Akku-Einfluss von NordVPN auf mobilen Geräten durch. Die Tests umfassten zwei große Mobilplattformen – Android und iOS – über sechs Geräte hinweg, darunter das Samsung Galaxy S24, das Galaxy S25 Ultra, das Google Pixel 9, das iPhone 15, das iPhone 16 und das neueste iPad.
Neben der Auswertung der von den Geräten selbst gelieferten Schätzungen schloss WCL Hardware-Instrumente direkt an jedes getestete Gerät an, um den tatsächlichen Strom zu messen, der den Akku verlässt. Diese Methode wurde gewählt, um zu unterscheiden zwischen der Akkuleistung, die die Geräte einem VPN „zuschreiben", und der Menge, die es tatsächlich verbraucht. Die Untersuchung durchlief vier Testreihen und schloss alle geplanten Sitzungen erfolgreich ab.
So sehen die Ergebnisse aus
Der Bericht von West Coast Labs zeigte, dass NordVPN in jedem der Tests keinen nennenswerten Einfluss auf die Akkulaufzeit hatte – sowohl unter Android als auch unter iOS.
Blendwerk und (schwarze) Spiegel
Wenn du die Akkueinstellungen deines Handys mit laufendem VPN öffnest, siehst du die VPN-App oft ganz oben in der Liste des Akkuverbrauchs. In seiner Studie stellte WCL fest, dass der Akkubildschirm NordVPN rund 49% der Sitzungsnutzung zuschrieb – was es wie den grössten einzelnen Stromfresser des Geräts aussehen ließ. Bei genauerem Hinsehen scheinen diese Zahlen jedoch weit von der Wahrheit entfernt zu sein.
Laut WCL-Studie zeigte der auf Hardware-Ebene gemessene Stromverbrauch, dass der tatsächliche Mehraufwand von NordVPN während eines einstündigen Streams nur 1,6% bis 2,1% betrug – sowohl unter Android als auch unter iOS. Auf Basis dieser Ergebnisse deutet die Lücke zwischen den angezeigten 49% und den tatsächlichen Messwerten darauf hin, dass das, was du in den Akkueinstellungen deines Handys siehst, kein durch das VPN verursachter Verbrauch ist. Vielmehr handelt es sich um ganz normalen Streaming-Akkuverbrauch, der vom Betriebssystem des Geräts lediglich neu etikettiert wurde.
Der Grund, warum VPN-Apps als die größten Akkuverbraucher erscheinen, liegt in ihrer Datenweiterleitung. Wenn ein VPN aktiv ist, wird dein gesamter Internetverkehr darüber geleitet. Deshalb rechnen sowohl Android als auch iOS den Akkuverbrauch für das Streamen eines Videos, das Laden einer Seite oder das Abrufen von E-Mails der VPN-App zu – obwohl du genau dieselbe Akkuleistung auch ohne VPN verbrauchen würdest. Anders gesagt: Das Handy zählt Datenverkehr, statt Strom zu messen.
Netzwechsel schlägt kaum zu Buche
VPNs haben manchmal einen schlechten Ruf, wenn es um hohen Akkuverbrauch beim Hin- und Herreisen geht, wenn ein Handy wiederholt zwischen WLAN und mobilen Daten wechselt und die Verbindung neu aufbaut. Darin liegt ein Fünkchen Wahrheit, denn das Wiederherstellen des verschlüsselten Tunnels (Schlüsselaustausch und Authentifizierung) gehört zu den ressourcenintensiveren Aktionen eines VPNs.
Doch die Simulation von WCL zeigt, dass es sich um einen winzigen, kurzzeitigen Aufwand handelt und nicht um einen dauerhaften Verbrauch. Laut der Studie verbraucht eine komplette zweistündige Pendelstrecke mit NordVPNs Standardprotokoll (NordLynx – einer proprietären Implementierung von WireGuard®) nur rund 5% mehr Akku als dieselbe Strecke ohne VPN, was weniger als 1% der gesamten Akkukapazität entspricht. NordVPN hält zudem eine Wiederverbindungs-Erfolgsrate von über 99% während Netzwechseln – sowohl unter Android als auch unter iOS.
Moderne Technik, moderne Effizienz
Die ersten VPN-Protokolle wurden in einer Zeit entwickelt, in der mobile Effizienz keine vorrangige Rolle spielte, weshalb ihre Architektur kaum mit modernen Alternativen wie WireGuard® vergleichbar ist. NordVPNs Standardprotokoll NordLynx erzählt jedoch eine ganz andere Geschichte. Laut den WCL-Tests verbrauchte NordLynx pro Dateneinheit 31% weniger Akku als OpenVPN unter Android und 24% weniger unter iOS.
Dieser Unterschied liegt an den VPN-Protokollen. NordVPNs NordLynx – eines der besten und ressourcenschonendsten VPN-Protokolle, die es heute gibt – ist eine proprietäre Implementierung auf Basis von WireGuard®, die für eine schnelle Verbindung bei gleichzeitig stärkere Verschlüsselung konzipiert wurde. Das Protokoll benötigt weniger Ressourcen, um dieselbe Datenmenge zu bewegen, und ist damit schneller als ältere VPN-Protokolle.
Diese Ergebnisse legen zudem nahe, dass das Argument „VPNs verbrauchen Akkuleistung" schlicht auf älterer Software beruht und nicht auf den aktuellen Ergebnissen.
Ganztägige Nutzung, kein nennenswerter Akku-Aufwand
Abschließend simulierte WCL einen typischen Tagesablauf (Schlaf, Pendeln, Arbeit und Freizeit), um den tatsächlichen Einfluss von NordVPN auf die Akkulaufzeit zu messen. Der Vergleich zeigte, dass die durchgehende Nutzung von NordVPN über 24 Stunden den Akkuverbrauch lediglich um 1,4% unter Android und 1,8% unter iOS erhöhte.
In der Praxis entspricht das dem Aufwand, dein Handy im Laufe eines Monats etwa einen halben Tag früher aufladen zu müssen – ein Unterschied, der deutlich innerhalb der alltäglichen Schwankungen liegt, die durch Temperatur, Signalstärke und App-Verhalten verursacht werden. Diese Ergebnisse untermauern nur die Erkenntnis, dass NordVPN einen minimalen Einfluss auf deinen Handy-Akku hat.
Das große Ganze
Basierend auf dem WCL-Bericht ist die Warnung „VPNs verbrauchen deinen Akku" ein Mythos, der größtenteils auf fehlinterpretierten Statistiken beruht. Der Akkubildschirm deines Handys schiebt die Schuld für den hohen Verbrauch zwar deinem VPN zu, misst dabei aber das Falsche. Der tatsächliche Akkuverbrauch ist deutlich niedriger, als die Bildschirmanzeigen vermuten lassen – und die WCL-Tests beweisen das.
Umfangreiche Tests zeigen, dass du NordVPN den ganzen Tag über eingeschaltet lassen kannst, ohne dir Sorgen über einen nennenswerten Akkuverbrauch machen zu müssen. Du musst das VPN auch nicht ausschalten oder die Verbindung pausieren (eine Funktion, die bei NordVPN verfügbar ist), um „Strom zu sparen" – und dann vergessen, es genau in dem Moment wieder einzuschalten, in dem du dich mit einem riskanten öffentlichen WLAN verbindest. NordVPN und sein NordLynx-Protokoll eingeschaltet zu lassen bedeutet durchgehenden Schutz bei minimalem Einfluss auf Akku und Leistung deines Geräts.
Der Mehrwert von NordVPN endet damit nicht. Der Dienst bietet fortschrittliche Sicherheitsfunktionen wie Schutz vor Betrug und Phishing, Meshnet sowie Anruf- und SMS-Schutz – eine Funktion, die dich vor potenziellen Betrugsanrufen und -nachrichten warnt. Je nach deinen Vorlieben kannst du zwischen verschiedenen Abos wählen, die am besten zu deinen Bedürfnissen passen – mit einer 30-tägigen Geld-zurück-Garantie für neue Abonnements.
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