Die häufigsten Black-Friday-Betrugsmaschen
Die häufigsten Black-Friday-Betrugsmaschen nutzen den Hype und die Aufregung rund um die riesigen Rabatte aus. Weil der Black Friday mit attraktiven Angeboten lockt, die an jedem anderen Tag zu gut klingen würden, um wahr zu sein, haben es Betrüger besonders leicht, sich unter die echten Deals zu mischen und dich beim Online-Shopping hinters Licht zu führen. Da überall Betrug lauern kann, findest du hier die 10 häufigsten Online-Betrugsmaschen am Black Friday, auf die du achten solltest.
1. Gefälschte Shopping-Webseiten
Cyberkriminelle erstellen manchmal täuschend echte Kopien seriöser Shopping-Websites, um ahnungslose Nutzer dazu zu bringen, ihre Zugangsdaten preiszugeben. Cybersicherheits-Experten bezeichnen diese Methode als Website-Spoofing – eine Gefahr, die darauf setzt, dass du wichtige Details übersiehst. Gefälschte Shops sehen bekannten Händlern oft zum Verwechseln ähnlich und haben Login-Felder, die eingegebene Daten wie Benutzernamen und Passwörter direkt an Betrüger senden.
Gerade rund um Black Friday, wenn viele online nach den besten Schnäppchen suchen, explodiert laut Experten die Zahl dieser gefälschten Shopping-Seiten. Cybersicherheitsstatistiken zeigen eine alarmierende Entwicklung: Die Experten hinter NordVPNs Bedrohungsschutz Pro™ berichten, dass Phishing-Angriffe zwischen August und Oktober 2025 um 36% gestiegen sind.
Außerdem stieg die Zahl neu erstellter Fake-Shops vor Black Friday um 250%. Besonders häufig wurden eBay und Amazon kopiert – mit einem Anstieg um 525% bzw. 232%.*
Wer beim Kauf möglichst schnell zuschlägt, übersieht leicht Warnzeichen wie leicht veränderte URLs oder ungewohnte Designs (etwa unscharfe Bilder oder seltsame Slogans).
Wenn das Opfer auf die Betrugsmasche hereinfällt und seine Anmeldedaten preisgibt, verschaffen sich Betrüger Zugang zum Shopping-Konto des Opfers. Damit können böswillige Akteure Kreditkarteninformationen stehlen, den Benutzerzugriff einschränken und sogar versuchen, die Identität des Opfers zu stehlen.
Um diese Betrugsmasche zu vermeiden, solltest du auf Warnsignale achten, wie zum Beispiel:
- Produktpreise, die zu gut erscheinen, um wahr zu sein.
- Das Fehlen von „https“ im Website-Link oder eines Schloss-Symbols in der Nähe des URL-Feldes.
- Falsch geschriebene oder unbekannte Domains in der URL der Website (zum Beispiel Links mit zusätzlichen Buchstaben oder Zahlen an Stellen, wo Buchstaben sein sollten).
- Begrenzte oder verdächtige Kontaktinformationen auf der Website.
- Übermäßig positive oder sich wiederholende (kopierte) Bewertungen.
2. Black-Friday-Sale-Betrug
Den ganzen November über schalten Betrüger gefälschte Black-Friday-Deals und -Sales, die auf Locktaktiken und unrealistische Rabatte setzen. Solche Angebote tauchen häufig als Online-Pop-ups oder Massen-E-Mails mit Slogans wie „90 % Rabatt“ oder „nur heute“ auf.
Mit diesen Maschen wollen Kriminelle dich dazu bringen, Produkte zu kaufen, die es oft gar nicht gibt. Manche Betrüger kassieren einfach das Geld und liefern nichts. Andere schicken gefälschte Ware. Ganz gleich, welche Taktik sie anwenden – am Ende verlierst du im besten Fall nur Geld, im schlimmsten Fall werden über Phishing-Links auch noch persönliche Daten gestohlen und du wirst Opfer eines Identitätsdiebstahls.
Black-Friday-Betrugsanalysten stellen fest, dass die betrügerischen „Angebote“ in den meisten Fällen die Angebote vertrauenswürdiger Händler nachahmen. Das hilft Betrügern, sich unterzumischen, ohne viel Misstrauen zu erregen. Dennoch kannst du einen potenziellen Black Friday-Sale-Betrug erkennen, indem du auf Anzeichen achtest, wie zum Beispiel:
- Unrealistische Rabatte (zum Beispiel 90% Rabatt auf einen Artikel mit hoher Nachfrage).
- Timer und Druck, innerhalb weniger Minuten zu kaufen.
- Versprechen, die bei begehrten Produkten zu gut erscheinen, um wahr zu sein.
- Zahlungsaufforderungen über verdächtige Links, Krypto oder Geschenkkarten.
- Das Fehlen sicherer und seriöser Zahlungsoptionen.
3. KI-gestützter Betrug
Als ob die Zahl der Black-Friday-Betrugsmaschen nicht schon groß genug wäre, haben Betrüger ihr Spiel jetzt aufs nächste Level gebracht, indem sie KI einsetzen, um Social Engineering zu perfektionieren. Sogenannte KI-gestützte Betrugsmaschen können den Tonfall einer Marke nachahmen, „perfekte“ Bewertungen generieren oder Stimmen und Bilder klonen, um sich als Personen oder Servicemitarbeiter eines legitimen Unternehmens auszugeben. Der Einsatz von KI-Tools hat die Erkennung der oben genannten Betrugsmaschen schwieriger gemacht. Es ist jedoch immer noch möglich, KI-gestützte Betrugsmaschen anhand dieser Warnzeichen zu erkennen:
- Eine verdächtig monotone Stimme oder ein seltsam aussehendes Video von einer Marke oder Person, der du vertraust.
- Chatbots, die auf sensible Informationen oder Zahlungen drängen.
- Leicht „komisch“ aussehende Gesichter, Stimmen oder Formulierungen (Anzeichen von Deepfake-Technologie).
- Produkt- oder Servicebewertungen, denen es an Details mangelt oder die identisch klingen.
- Nachrichten, die dich unter Druck setzen, offizielle Apps oder Websites zu umgehen
4. Gefälschte Lieferbenachrichtigungen
Gefälschte Lieferbenachrichtigungen sind eine Black-Friday-Betrugsmasche, die wie eine Textnachricht oder E-Mail von einem Online-Händler oder einem Lieferdienst aussieht. Während der Black-Friday-Saison erhältst du möglicherweise eine Nachricht per App, E-Mail oder SMS über eine eingehende Lieferung. Typischerweise behauptet die Nachricht, es gibt ein Problem mit deiner Lieferung, und du wirst aufgefordert, auf einen Link zu klicken oder eine kleine Gebühr zu zahlen, um das Problem zu lösen. In Wirklichkeit ist die URL jedoch ein Phishing-Link oder eine gefälschte Website-Domain.
Gefälschte Lieferbenachrichtigungen sind besonders gefährlich, wenn du gerade wirklich eine Lieferung erwartest. Deshalb ist Black Friday ein perfekter Zeitpunkt für böswillige Akteure, um zuzuschlagen. Eine gefälschte Lieferbenachrichtigung unterzubringen, wenn jemand auf drei oder vier verschiedene Sendungen wartet, erhöht die Wahrscheinlichkeit, versehentlich auf eine bösartige URL zu klicken und sensible Daten preiszugeben.
Betrug mit gefälschten Lieferbenachrichtigungen wird oft mit Betrügereien wie gefälschten Lieferbetrug oder Nicht-Lieferungs-Betrug verwechselt. Beides sind beliebte Facebook Marketplace Scams (obwohl Facebook nicht die einzige Plattform ist, auf der dieser Betrug auftritt, bei eBay kommt dies auch vor). Die Ähnlichkeit dieser Betrügereien ergibt sich aus ihrer Natur, insbesondere darin, dass böswillige Akteure gefälschte Benachrichtigungen mit Phishing-Links senden und den „bestellten“ Artikel nicht liefern.
Um nicht auf den Betrug mit gefälschten Lieferbenachrichtigungen hereinzufallen, solltest du auf diese Warnzeichen achten:
- Verdächtige E-Mail-Adressen oder Telefonnummern in deinen Benachrichtigungen.
- Nachrichten mit Behauptungen über ein „Zustellproblem“ und einem Link zur Behebung.
- Dringliche „handle jetzt“ Formulierungen.
- Aufforderungen zu einer kleinen „Neuzustellungs“-Zahlung.
- Anhänge oder verkürzte Links.
5. Betrug mit gefälschten Bestellungen
Beim Betrug mit gefälschten Bestellungen tarnt sich ein Cyberkrimineller als legitimes Unternehmen und sendet dem Opfer eine Nachricht über „deine Bestellung wurde bestätigt“ oder eine „Rechnungsfehlermeldung“ für eine Bestellung, die das Opfer nie getätigt hat. Solch eine Nachricht kann natürlich Angst auslösen und den Drang, dem Missverständnis auf den Grund zu gehen.
Betrüger nutzen Emotionen aus, indem sie ihre Opfer dazu drängen, auf einen Link in der Nachricht zu klicken, um ihr Konto zu „verifizieren“ oder ein Zahlungsproblem zu beheben. Und siehe da, der Link führt zu einer bösartigen Website, die entweder eine gefälschte Seite, einen Phishing-Betrug oder Malware beherbergt.
Die häufigsten Warnsignale für die Betrugsmaschen mit gefälschten Bestellungen sind:
- Bestätigungen für Käufe, die du nicht getätigt hast.
- Aufforderungen zur „Verifizierung“ von Kontodaten oder Zahlungsinformationen.
- Links zu Anmeldeseiten, die sensible Daten verlangen..
- Behauptungen über „verdächtige Aktivitäten“ auf deinem Konto.
- Druck, schnell zu handeln.
6. Black-Friday-Reise-Betrug
Black-Friday-Reisebetrügereien zielen auf Personen ab, die nach günstigen Reiseangeboten suchen. Typischerweise verbreiten böswillige Akteure diese Betrügereien über gefälschte Websites oder Social-Media-Beiträge, die extrem günstige Flüge, Hotels oder Pauschalreisen versprechen.
Sobald das Opfer die Zahlung abgeschlossen hat, verschwinden die Betrüger jedoch entweder oder bieten dem Opfer minderwertige Optionen, wobei oft zusätzliche Gebühren anfallen. Um Black-Friday-Reise-Betrug zu erkennen und zu vermeiden, solltest du als Reisender auf Folgendes achten:
- Last-Minute-Reisen zu Preisen, die selbst für ein Black Friday-Angebot viel zu gut sind.
- Forderungen nach vollständiger Vorauszahlung.
- Das Fehlen überprüfbarer Kontaktinformationen oder einer physischen Adresse des Reisebüros.
- Zahlungsaufforderungen wie Geschenkkarten, Überweisungen oder Kryptowährungen.
- Reiseverträge, die Rückerstattungen oder Rückbuchungen ausschließen.
7. Konto-Verifizierungsbetrug
Betrug mit Kontoverifizierung ist eine Betrugsmasche, bei der Betrüger dich mit gefälschten Nachrichten zur Kontoverifizierung ködern. Ziel dieser Angriffe ist es, Panik und Dringlichkeit zu erzeugen, damit du in der Aufregung auf Phishing- oder Malware-Links klickst und bereitwillig sensible Daten wie Login-Daten preisgibst.
Solche Mails zur Kontoverifizierung enthalten oft Infos über angeblich verdächtige Anmeldeversuche. Die Nachrichten werden von Absendern verschickt, die seriösen Dienstleistern – zum Beispiel Banken oder Online-Shops – täuschend ähnlich sehen, und enthalten eine verdächtige URL, die dich angeblich schnell zur Login-Seite des „kompromittierten Kontos“ führt. Ab hier läuft es wie bei jeder Phishing-Masche: Du gibst deine Zugangsdaten ein, Betrüger fangen sie ab – und der Ärger beginnt.
Die Black-Friday-Saison ist der perfekte Nährboden für Betrüger, die Kontoverifizierungs-Betrug starten wollen. Die Zielpersonen sind oft schon durch eine Flut an Werbung, Angeboten und echten Bestellbestätigungen abgelenkt. So fällt es Betrügern besonders leicht, jemandem eine (manchmal nur leicht getarnte) E-Mail oder SMS unterzumogeln.
Warnsignale für Kontoverifizierungs-Betrug sind:
- E-Mails oder SMS, die nach Passwörtern und persönlichen Daten fragen
- Login-Seiten, die nicht mit der offiziellen Seite übereinstimmen
- Dringende Formulierungen und die Androhung einer Kontoschließung
- Links, um angeblich „Daten zu verifizieren“, statt dich in die offizielle App oder Webseite zu leiten
- Aufforderungen, 2FA-Codes preiszugeben
8. Gefälschte Gutscheine
Gefälschte Gutscheine und betrügerische Rabattcodes gehören zu den beliebtesten Maschen von Betrügern – gerade während der Black-Friday-Woche nehmen diese Tricks spürbar zu. Die Methode ist simpel: Betrüger verschicken Links zu Webseiten (per E-Mail oder über soziale Medien) und versprechen Gratisprodukte oder riesige Rabatte – im Austausch dafür, dass du eine Umfrage ausfüllst, deine Kontodaten eingibst oder deine Karteninformationen preisgibst.
Gibt der Besucher diese Informationen ein, werden sie automatisch von der Website erfasst und direkt an den Betrüger weitergeleitet. So werden sensible Zugangsdaten offengelegt. Kriminelle nutzen diese Daten anschließend, um sich in deine Online-Konten (auch Bankkonten) einzuloggen, Identitätsdiebstahl zu begehen oder die Informationen im Darknet zu verkaufen.
Nicht alle Black-Friday-Angebote sind Betrug, aber du solltest besonders vorsichtig sein, wenn du auf Pop-ups oder Social-Media-Posts stößt, in denen zum Beispiel steht: „Du hast einen Gutschein gewonnen.“ Weitere Warnsignale, auf die du achten solltest:
- Angebote, die zu gut klingen, um wahr zu sein
- Aufforderungen, persönliche Daten oder Kartendaten einzugeben, um den Gutschein zu erhalten
- E-Mails oder Pop-ups, die behaupten, du hättest einen Gutschein „gewonnen“
- Drängen, schnell zu handeln, um das Angebot zu sichern
- Links zu unbekannten Seiten, auf denen du dich für „exklusive Angebote“ registrieren sollst
9. Gefälschter Wohltätigkeitsbetrug
Bei gefälschten Spendenaktionen geben sich Betrüger als wohltätige Organisationen aus, um dir dein hart verdientes Geld abzuluchsen. Gerade nach Katastrophen oder Unglücken nutzen Kriminelle die Situation aus und setzen Menschen mit gefälschten oder nachgemachten Charity-Webseiten unter Druck, schnell zu spenden.
Betrüger tarnen sich entweder unter dem Namen bekannter Hilfsorganisationen oder erstellen Kopien von seriösen Seiten, um ihre Masche noch glaubwürdiger wirken zu lassen und ahnungslose Spender mit Phishing-Links hereinzulegen.
Damit du nicht auf Fake-Spenden hereinfällst, sei besonders aufmerksam bei:
- Spendenanfragen per E-Mail, Social Media oder Telefon, wenn du gedrängt wirst, „jetzt zu spenden“
- Namen von Charitys, die vage wirken, oder bei denen es keine überprüfbare Online-Präsenz gibt
- Aufforderungen zu ungewöhnlichen Zahlungsmethoden (z.B. Gutscheinkarten, Überweisungen, Kryptowährungen)
- Fehlenden Spendenquittungen oder steuerlichen Nachweisen
10. Geschenkkarten-Betrug
Betrug mit Geschenkgutscheinen oder -karten ist eine weitere beliebte Masche am Black Friday. Betrüger nutzen die Beliebtheit von Gutscheinen und Gewinnspielen aus, indem sie gefälschte Beiträge in sozialen Medien posten oder E-Mails verschicken, die den Ton bekannter Marken nachahmen.
Solche gefälschten Geschenkkarten-Nachrichten enthalten meist einen verdächtigen Link, der auf eine nachgemachte Webseite führt. Schon das reicht, um Schnäppchenjägern ihre Login-Daten oder sogar Kreditkarteninformationen abzuluchsen. Diese Geschenkkarten-Betrügereien sind auch eine Masche bei Amazon-Betrug, der rund um den Black Friday besonders häufig vorkommt.
Eine weitere Art von Geschenkkarten-Betrug ist jene, bei der Betrüger ihre Opfer um sofortige Zahlung mit Geschenkkarten bitten. Sie geben sich dabei als Support-Mitarbeiter, Verkäufer oder sogar als „Familienmitglied“ in Not aus. Sobald das Opfer die Geschenkkartencodes und PINs teilt, ist das Geld weg. Deshalb ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass seriöse Unternehmen niemals Geschenkkarten als Zahlungsmittel oder zur „Verifizierung“ verlangen.
Die Anzeichen für einen Geschenkkarten-Betrug sind:
- Geschenkkarten-Angebote, die zu gut erscheinen, um wahr zu sein.
- Rechtschreib- oder Grammatikfehler in der E-Mail.
- Verkürzte oder verdächtig aussehende URLs.
- Dringende Aufforderungen, Geschenkkarten einzulösen oder mit Geschenkkarten zu bezahlen.
- Anweisungen, Geschenkkartencodes per E-Mail oder Telefon zu teilen.
- Zahlungsaufforderungen über bestimmte Apps, bei denen eine Rückbuchung schwierig ist.
- Fehlende offizielle Quittungen oder Dokumentation.
Wer sind die häufigsten Ziele von Black-Friday-Betrug?
Die Hauptziele von Black-Friday-Betrug sind vor allem unaufmerksame Menschen. Betrüger versuchen meist, genau diejenigen zu erwischen, die so auf der Suche nach dem ultimativen Schnäppchen sind, dass sie verdächtige Links oder Anfragen erst zu spät bemerken. Aber das Risiko betrifft alle – vom Gelegenheitskäufer bis zum größten Skeptiker:
- Schnäppchenjäger: Wer nach zeitlich begrenzten Top-Angeboten sucht, entscheidet oft überstürzt. Betrüger nutzen diesen Zeitdruck beim Phishing aus, was zum finanziellen Verlust bei den Opfern führt.
- Weihnachts- & Last-Minute-Einkäufer: Bei riesigen Rabatten bleibt wenig Zeit zum Nachdenken – so locken Betrüger mit Reise- oder Sales-Betrug.
- Ältere Menschen & Technik-Einsteiger: Wer weniger technikaffin ist, übersieht schneller Warnsignale wie falsch geschriebene E-Mail-Adressen oder seltsame URLs und nutzt meist weniger Sicherheits-Tools – leichte Beute für Betrüger.
- Online-Shopper & Social-Media-Nutzer, die oft online sind: Wer viel online unterwegs ist, kennt zwar theoretisch die Betrugsmaschen, ist aber praktisch mehr Bedrohungen ausgesetzt – gerade durch neue, KI-basierte Betrügereien.
- Junge Käufer & Erstkäufer: Wer zum ersten Mal online kauft, erkennt Lockangebote oft nicht als Betrug und lässt sich leichter zu Klicks, Überweisungen oder dem Teilen sensibler Daten verleiten.
Wie kann man Black-Friday-Betrug vermeiden?
Black-Friday-Shopping-Betrug zu vermeiden, erfordert Wachsamkeit. Der Einkaufsrausch, der Ende November einsetzt, kann es schwierig machen, einen klaren Kopf zu bewahren, aber denk daran: Ablenkung macht dich nur noch anfälliger.
Laut Marijus Briedis, CTO bei NordVPN, „sind Shopping-Events wie der Black Friday eine Goldgrube für Cyberkriminelle. Betrüger nutzen die Hektik rund um Deals und Flash-Sales aus, da sie wissen, dass Käufer eher auf bösartige Links klicken oder persönliche Informationen ohne vieles Nachdenken teilen.“
Laut dem National Privacy Test von NordVPN fehlen 68% der weltweiten Verbraucher die notwendigen Kenntnisse, um eine Phishing-Website zu erkennen. Hier sind einige Tipps, wie du Black-Friday-Shopping-Betrügereien vermeidest und dich davor schützt, Geld zu verlieren oder sensible Daten preiszugeben:
- 1.Klicke nicht auf verdächtige Links. Das sollte selbstverständlich sein – klicke niemals auf verdächtige URLs, insbesondere solche, die du in einer E-Mail oder per Textnachricht erhältst. Wenn du eine URL verdächtig findest, verwende einen Link-Checker, um zu überprüfen, ob eine Website ein Betrug ist.
- 2.Verwende die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). 2FA ist eine einfache, aber starke Sicherheitsmaßnahme, die dich sofort über autorisierte oder nicht autorisierte Anmeldeversuche benachrichtigt. Aktiviere sie für jedes Konto, das deine persönlichen Daten enthält, und genehmige Anfragen nur, die du selbst ausgelöst hast.
- 3.Überprüfe immer die Absenderinformationen doppelt. Wenn du eine dringende Nachricht von deiner Bank, deinem Dienstanbieter oder einer Behörde erhältst, überprüfe sorgfältig die E-Mail-Adresse des Absenders und vergleiche sie mit der offiziellen. Betrüger versuchen oft, seriöse Unternehmen nachzuahmen, um Empfänger zu täuschen, aber sie können keine exakte Kopie der E-Mail-Adresse erstellen.
- 4.Verwende sichere Passwörter und einen Passwort-Manager. Idealerweise solltest du unterschiedliche Passwörter für verschiedene Dienste verwenden. Die Leute neigen jedoch dazu, Dinge zu vereinfachen und ein Passwort für alle Konten zu verwenden. Wenn ein Passwort Betrügern preisgegeben wird, sind alle Konten, die dieses Passwort verwenden, in Gefahr. Was ist die Lösung? Erstelle starke Passwörter und verwende einen Passwort-Manager (wie NordPass), um deine Passwörter an einem sicheren Ort zu speichern.
- 5.Kontaktiere Dienstanbieter direkt. Wenn du dir über die Legitimität einer verdächtigen E-Mail deines Dienstanbieters unsicher bist, ist es immer eine gute Idee, direkt bei ihm nachzufragen. Kontaktiere das Unternehmen, das dir angeblich die Mail geschickt hat, über die offiziellen Kanäle, die auf der Website des Unternehmens veröffentlicht sind. Antworte niemals direkt auf verdächtige E-Mails.
- 6.Informiere dich über Wohltätigkeitsorganisationen, bevor du etwas spendest. Nimm dir Zeit, dich über die Wohltätigkeitsorganisationen zu informieren und ihre offiziellen Kanäle zu nutzen, um Geld zu spenden, anstatt spontan unbekannte Wohltätigkeitsorganisationen zu unterstützen. Wenn du an eine bestimmte Person spendest, stelle sicher, dass sie über eine legitime Möglichkeit verfügt, Spenden zu sammeln (z.B. eine GoFundMe-Seite).
- 7.Verwende eine Kreditkarte anstelle einer Debitkarte. Kreditkarten sind mit Rückbuchungsrechten verbunden, was deine Chancen erhöhen kann, durch Betrug verlorene Gelder zurückzuerhalten. Je nachdem, wo du wohnst, kann die Regierung Verbrauchern mit einer Kreditkarte mehr Schutz bieten (wie der Fair Credit Billing Act in den USA oder die Zahlungsdiensterichtlinie 2 in der EU), wodurch die Haftung des Verbrauchers im Falle von Betrug reduziert wird, solange das Opfer den Betrug sofort meldet.
- 8.Überprüfe Online-Bewertungen. Das Gute (und nicht so Gute) am Internet ist, dass die Leute schnell ihre Meinung zu allem äußern, einschließlich Produkten und Dienstleistungen. Um beim Black Friday Shopping sicher zu bleiben, ziehe in Betracht, Produkt- oder Verkäuferbewertungen vor dem Kauf zu prüfen. Das kann dir helfen, dich vor Betrügereien zu schützen.
- 9.Verwende den Bedrohungsschutz Pro™ von NordVPN. NordVPNs Bedrohungsschutz Pro™ ist ein effektives Tool im Umgang mit Betrug. Die Funktion umfasst Tools wie Blocker für bösartige Websites und Malware-Scanner, die Phishing-Links und URLs, die Malware enthalten, blockieren können. Die Funktion kann auch deine Downloads schützen, indem sie Dateien, die bösartige Software enthalten, sofort blockiert. Das bedeutet, dass Bedrohungsschutz Pro™ dich schützt, selbst wenn du versehentlich auf eine verdächtige URL klickst.
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Was kann man tun, wenn man Opfer eines Black-Friday-Betrugs geworden ist?
Du solltest schnell handeln, wenn du Opfer von betrügerischen Black-Friday-Angeboten oder einer anderen Finanzbetrugsmasche geworden bist. Hier ist ein Crashkurs, wie du die Konsequenzen minimierst oder vermeidest:
- 1.Ändere sofort deine Passwörter. Wenn du auf eine verdächtige URL geklickt und deine Anmeldedaten eingegeben hast, läufst du jetzt gegen die Zeit mit den Betrügern. Um eine Kontoübernahme zu verhindern, ändere das kompromittierte Passwort sofort.
- 2.Melde die Situation deiner Bank. Ein erfolgreicher Black-Friday-Betrug kann deine Finanzinformationen (wie Bankkontozugangsdaten oder Kreditkartennummern) offenlegen. Kontaktiere sofort deine Bank und deinen Kreditkartenaussteller, um sie vor unerwarteten Änderungen an deinem Konto zu warnen. Du kannst deine Bank auch bitten, dein Konto vorübergehend einzufrieren, um zu verhindern, dass Betrüger dein Geld auf ihre Konten abziehen.
- 3.Melde den Betrug dem Unternehmen, das die Betrüger imitiert haben. Wenn du auf einen Geschenkkarten-Betrug hereingefallen bist oder bemerkt hast, dass ein Betrüger versucht, sich als eine bekannte Organisation auszugeben, bleib nicht untätig. Informiere das Unternehmen über die Nachahmer, damit es über die Situation Bescheid weiß und andere Menschen davor geschützt werden, betrogen zu werden.
- 4.Melde den Betrug den Behörden. Den Betrug der Bank zu melden bedeutet auch, dass du dich an Behörden wenden solltest. Dies kann den Institutionen helfen, die Öffentlichkeit vor zukünftigen Angriffen zu schützen und deine Chancen, gestohlenes Geld zurückzuerhalten, leicht erhöhen.
*Die oben genannten Statistiken wurden durch die Analyse aggregierter Daten gewonnen, die vom Bedrohungsschutz Pro™ von NordVPN vom 1. August 2025 bis zum 31. Oktober 2025 gesammelt wurden. NordVPN wird nicht von den Eigentümern der genannten Marken unterstützt, unterhalten, gesponsert, ist nicht mit ihnen verbunden oder in irgendeiner Weise assoziiert. Marken werden nur zu dem Zweck angegeben, Informationen über Marken, die am wahrscheinlichsten für die Verbreitung von Malware imitiert wurden, genau wiederzugeben.