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Pentest

(auch Penetrationstest)

Definition Pentest

Pentest, kurz für Penetrationstest, ist ein Verfahren im Bereich der Cybersicherheit, bei dem Profis absichtlich versuchen, die Sicherheitsvorkehrungen eines digitalen Systems, Netzwerks oder einer webbasierten Anwendung zu knacken. Ein Pentest wird gemacht, um Sicherheitslücken zu finden und zu schließen, die Hacker als Einstiegspunkte nutzen könnten.

Pentest-Beispiele

  • Netzwerk-Pentesting: Das heißt, man checkt das Netzwerk auf Schwachstellen, die unbefugten Zugriff oder Aktionen ermöglichen könnten.
  • Anwendungstests: Überprüft eine bestimmte Anwendung auf Sicherheitslücken, die die Daten der Nutzer oder die Integrität des Systems gefährden könnten.
  • Physisches Pentesting: Überprüft physische Sicherheitsmaßnahmen wie Schlösser, Alarmanlagen und Kameras, um zu sehen, ob man sie umgehen kann.

Vor- und Nachteile von Penetrationstests

Vorteile:

  • Schwachstellen erkennenPentests können Schwachstellen im System aufdecken, bevor böswillige Hacker sie finden.
  • Einhaltung: Viele Vorschriften und Standards erfordern regelmäßige Pentests, wie z. B. PCI DSS, für Unternehmen, die Kreditkartendaten verarbeiten.

Nachteile:

  • Kosten: Umfassende Pentests, insbesondere für große oder komplexe Systeme, können teuer sein.
  • Störung: Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen können Pentests gelegentlich zu Systemstörungen oder Ausfallzeiten führen.

Tipps für die Durchführung von Penetrationstests

  • Leg den Umfang fest: Mach klar, welche Systeme getestet werden, um unnötige Störungen zu vermeiden.
  • Stelle sicher, dass es legal ist: Hol dir immer eine schriftliche Genehmigung des Systemeigentümers ein, bevor du einen Pentest durchführst.
  • Verwende ein VPN: Ein VPN kann bei Penetrationstests für zusätzliche Sicherheit sorgen, vor allem beim Testen von Remote-Systemen.