Definition FOSS
FOSS (auch als FLOSS bekannt) steht für freie Open-Source-Software. Weil es Open Source ist, können Programmierer und Nutzer den Quellcode der Software ändern, anpassen und wiederverwenden, um die Programmfunktionen nach ihren Wünschen zu verbessern. Der Begriff „frei“ heißt, dass die Software keine Urheberrechtsbeschränkungen hat. FOSS macht es möglich, dass Softwareentwickler und Experten weltweit zusammenarbeiten können, ohne dass sie Reverse Engineering machen müssen.
FOSS-Vorteile
- Flexibilität und Agilität. FOSS macht Technologie flexibel und bietet viele Möglichkeiten, Probleme zu lösen. FOSS ist flexibel, weil es von jedem frei geändert, genutzt und verbreitet werden kann.
- Kosteneffizienz. FOSS ist meistens kostenlos, was es auch für kleine Unternehmen mit knappem Budget zugänglich macht.
- Verbesserte Sicherheit. Da mehr Leute den Code checken, ist Open-Source-Software sicherer als proprietäre Software. Sicherheitslücken werden normalerweise schneller behoben und Updates kommen öfter raus – so bleibt Angreifern weniger Zeit, die Schwachstellen im Code auszunutzen.
FOSS-Nachteile
- Kompatibilitätsprobleme. Manche Closed-Source-Software unterstützt keine Open-Source-Software, sodass Nutzer oder Firmen möglicherweise zusätzliche spezielle Treiber kaufen müssen.
- Benutzerfreundlichkeit. Open-Source-Software ist nicht immer einfach zu bedienen.
- Mangelnde Unterstützung. Bei Open-Source-Software kann es schwierig sein, Hilfe zu bekommen, wenn technische Probleme auftreten.
Beliebte FOSS-Produkte
- Mozilla Firefox
- Linux-Serversoftware
- Android-Betriebssystem für Smartphones
- VLC Media Player
- GIMP
- Tor-Browser