Die abgebildeten Marken dienen nur zur Veranschaulichung. NordVPN ist nicht mit den Eigentümern verbunden, wird nicht von ihnen gesponsert oder unterstützt.
Warum ist YouTube gesperrt?
Die Gründe, warum dein YouTube-Konto (oder bestimmte Inhalte) gesperrt sein könnten, hängen von verschiedenen Faktoren ab, darunter:
- Internetzensur. In einigen Ländern können bestimmte YouTube-Videos aufgrund von Urheberrechtsgesetzen und regionalen Rechten eingeschränkt sein. In Ländern wie China, Eritrea oder Nordkorea ist die Plattform jedoch aufgrund nationaler Richtlinien und anderer politischer Gründe vollständig gesperrt.
- Altersbeschränkungen. Angesichts der riesigen Menge an Videos auf YouTube ist es klar, dass nicht alles für alle Altersgruppen geeignet ist. Aus diesem Grund versieht YouTube bestimmte Videos mit Altersbeschränkungen. Nutzer müssen sich in ihrem Google-Konto anmelden und ihr Geburtsdatum bestätigen, um auf altersbeschränkte Inhalte zugreifen zu können.
- Sperren durch den lokalen Netzwerkadministrator. Einige Einrichtungen (z. B. Schulen oder Büros) sperren möglicherweise YouTube-Inhalte in ihren lokalen WLAN-Netzwerken. Dies kann auf betriebliche Richtlinien, Bandbreitenbeschränkungen (insbesondere in Schulnetzwerken) oder die Absicht zurückzuführen sein, den Zugriff auf ablenkende oder schädliche Inhalte einzuschränken.
- Entscheidung des Urhebers. YouTuber können für ihre Videos geografische Einschränkungen festlegen. In der Regel tun sie das aber erst, wenn sie Probleme mit den Lizenzrechten für Inhalte in bestimmten Ländern haben.
9 Wege, um YouTube zu entsperren
Nutze ein virtuelles privates Netzwerk (VPN)
Zwar dient ein VPN in erster Linie dazu, deinen Online-Datenverkehr zu schützen, doch kann es dir auch dabei helfen, im Ausland auf deine abonnierten Inhalte (einschließlich YouTube) zuzugreifen. Ein VPN ermöglicht es, deinen Datenverkehr über VPN-Server in anderen Ländern (über Remote-Server) umzuleiten und so deinen virtuellen Standort zu ändern.
Wenn du beispielsweise NordVPN nutzt, kannst du eine Verbindung zu einem VPN-Server in Japan, Kanada oder den USA herstellen. Websites und Online-Dienste betrachten dann den Standort des Servers als deinen eigenen, sodass du auch während einer Auslandsreise auf gesperrte Websites deines Heimatlandes und auf deine abonnierten Inhalte zugreifen kannst. Allerdings setzen einige Anbieter dennoch VPN-Beschränkungen ein, um bestimmte VPN-Standorte zu blockieren (insbesondere, wenn es sich um kostenlose VPN-Server handelt).
Nutze einen Proxy-Server
Eine weitere Möglichkeit, YouTube zu entsperren, ist die Verwendung eines Proxy-Servers. Proxy-Server sind eigenständige Server mit virtuellen Standorten, die – ähnlich wie ein VPN – deinen Online-Datenverkehr über verschiedene Länder umleiten. Der wesentliche Unterschied zwischen einem VPN und einem Proxy-Server besteht darin, dass ein Proxy in der Regel keine Verschlüsselung und keine weiteren Sicherheitsmaßnahmen (wie beispielsweise Werbeblocker oder Schutz vor bösartigen Links) bietet. Die Nutzung von Proxy-Servern kann zwar kostengünstiger sein als die eines VPNs, doch sind sie nicht immer so sicher oder effektiv wie andere Wege – das gilt auch hier insbesondere für kostenlose Dienste.
Nutze einen DNS-Proxy
Ein DNS-Proxy ist eine weitere Möglichkeit, auf gesperrte YouTube-Inhalte zuzugreifen. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Art von Proxy, der die Anfragen deiner DNS (Domain Name System) abfängt und modifiziert. Im Gegensatz zu VPNs oder herkömmlichen Proxys konzentriert sich ein DNS-Proxy ausschließlich auf das DNS, wodurch lesbare Web-Adressen (wie youtube.com) in IP-Adressen übersetzt werden (die Computer nutzen, um eine Verbindung zu Websites herzustellen). Durch die Modifizierung der DNS-Anfragen kann ein DNS-Proxy dabei helfen, YouTube-Sperren zu umgehen und Zugang zu anderen abonnierten Online-Inhalten zu erhalten.
DNS-Proxys sind zwar sicherer als herkömmliche Proxy-Server, verfügen jedoch nicht über Verschlüsselungs- und IP-Maskierungsfunktionen (die zum Schutz deiner IP-Adresse dienen). Ein weiterer Unterschied zwischen einem DNS-Proxy und einem VPN besteht darin, dass DNS-Proxys weniger effizient sind als VPNs. Zudem sind kostenlose DNS-Proxys mit Vorsicht zu genießen, da diese anfällig für DNS-Hijacking sein können – eine Cyberbedrohung, bei der böswillige Akteure die Kontrolle über den DNS-Proxy-Server erlangen und diesen nutzen, um Nutzer auf schädliche Websites umzuleiten.
Nutze den Tor-Browser
Eine weniger übliche, aber wirkungsvolle Methode, um YouTube-Sperren zu umgehen, sind Tools wie der Tor-Browser. Auch wenn das vielleicht etwas zwielichtig klingt, ist Tor ein hilfreiches Tool, um sicher auf YouTube-Videos zuzugreifen. Dabei wird dein Internetverkehr über mindestens drei Knotenpunkte (Server) geleitet, die von Freiwilligen weltweit betrieben werden. Das erhöht deine Privatsphäre im Internet erheblich und macht es schwerer, deinen Standort genau zu bestimmen.
Nutze mobile Daten (Hotspot)
Wenn du über dein aktuelles WLAN-Netzwerk keinen Zugriff auf YouTube hast, kann der Wechsel zu mobilen Daten eine effektive Lösung sein. Eingeschränkte lokale WLAN-Netzwerke können den Zugriff auf bestimmte Websites blockieren. Durch die Aktivierung deines Hotspots über mobile Daten (oder den Wechsel zu einem anderen WLAN-Netzwerk) werden lokale Netzwerkeinschränkungen umgangen und du erhältst wieder Zugriff auf YouTube.
Das Einrichten eines mobilen Hotspots ist ganz einfach. Du musst lediglich dein WLAN ausschalten, die Einstellungen für mobile Daten auf deinem Smartphone oder Tablet aufrufen und die Option „Mobiler Hotspot“ (oder eine vergleichbare Bezeichnung) aktivieren. Anschließend suchst du einfach dein Hotspot-Netzwerk in den WLAN-Einstellungen deines Computers und stellst die Verbindung her.
Bitte beachte, dass Hotspots mobile Daten nutzen, um eine Internetverbindung herzustellen. Je nach Mobilfunkpaket und Signalstärke kann dies zu hohen Datengebühren und langsameren Geschwindigkeiten führen.
Nutze Google Translate
Auch wenn es absurd klingen mag: Google Translate lässt sich nutzen, um die Sperre von YouTube zu umgehen. Diese Methode funktioniert zwar selten, kann aber technisch gesehen als provisorischer Proxy fungieren, mit dem sich einfache Einschränkungen umgehen lassen, wie sie beispielsweise von lokalen Netzwerken – etwa in Schulen oder am Arbeitsplatz – eingerichtet werden.
Um über Google Translate auf YouTube zuzugreifen, folge diesen Schritten:
- 1.Öffne Google Translate in deinem Browser.
- 2.Gib in der linken Textbox die YouTube-URL des Videos ein, das du schauen möchtest.
- 3.Wähle im Menü „Sprache“ auf der linken Seite eine Sprache aus, von der du annimmst, dass sie von deinem Netzwerk nicht blockiert wird (z. B. Englisch).
- 4.Wähle auf der rechten Seite eine andere Sprache für „Übersetzung“ aus (zum Beispiel Französisch oder Deutsch).
- 5.Klicke auf die „übersetzte“ URL. Du solltest dann über die Server von Google Translate zu YouTube weitergeleitet werden, wodurch der Zugriff auf die Website möglicherweise freigeschaltet wird.
Diese Methode ist zwar raffiniert, funktioniert jedoch nur bei Einschränkungen, die von lokalen Systemadministratoren eingerichtet wurden, und gewährt keinen Zugriff bei staatlichen Sperren. Der Google-Translate-Proxy kann zudem von vielen Netzwerken blockiert werden, was ihn zu einer eher ungeeigneten Option für die Aufhebung von YouTube-Sperren macht.
Entferne gesperrte Websites aus dem Administrator-Menü
Wenn du in deinem lokalen Netzwerk Probleme beim Zugriff auf YouTube hast, kann es helfen, die Netzwerkeinstellungen auf gesperrte Websites zu überprüfen. Manche Einrichtungen verwenden möglicherweise benutzerdefinierte DNS-Einstellungen, Router-Einschränkungen oder sogar Firewalls, um unerwünschte Websites zu blockieren. Um dies zu umgehen, musst du das Administrator-Menü des Netzwerks (am Router, Gerät oder in der Software) aufrufen und die Liste der gesperrten Websites suchen. Wenn YouTube dort aufgeführt ist, entferne die URL der Website, um YouTube im lokalen Netzwerk zu entsperren.
Diese Methode ist zwar nützlich, funktioniert jedoch in der Regel nur auf Geräten, die mit lokalen Netzwerken verbunden sind, wie beispielsweise dem WLAN der Schule oder deinem lokalen Heimnetzwerk. Das Entfernen von Sperren für bestimmte Websites erfordert zudem Administratorrechte, welche nicht jeder im Netzwerk hat. Darüber hinaus kann das Vornehmen dieser Änderung ohne Erlaubnis (beispielsweise im Netzwerk des Arbeitsplatzes oder der Schule) einen Regelverstoß darstellen, der schlimmstenfalls mit rechtlichen Konsequenzen bestraft werden kann.
Nutze die IP-Adresse von YouTube
Wenn du aufgrund einer Sperrung des Domainnamens nicht auf YouTube zugreifen kannst, hilft die Verwendung von YouTubes IP-Adresse möglicherweise dabei, die Einschränkung zu umgehen. Wie jede andere Website verfügt auch YouTube über einen Domainnamen (youtube.com) und eine IP-Adresse (142.250.190.46 oder ähnlich). Während Nutzer Domainnamen verwenden, um Websites leichter zu finden, nutzen Internetbrowser IP-Adressen, um eine Verbindung zu Websites herzustellen und diese den Nutzern anzuzeigen (über DNS-Server). Beachte jedoch, dass diese Methode aufgrund der aktuellen Web-Infrastruktur eher Glücksspiel als eine sichere Garantie für die Entsperrung von Websites ist.
Auch wenn die Chancen gering sind: Manchmal kann es helfen, statt der Domain-Adresse die IP-Adresse von YouTube zu verwenden, um auf YouTube zuzugreifen:
- 1.Öffne die Eingabeaufforderung (oder Terminal) auf deinem Gerät
- 2.Führe den Befehl „ping youtube.com“ aus, um die IP-Adresse von YouTube zu ermitteln.
- 3.Gib die IP-Adresse direkt in die Adressleiste deines Browsers ein (zum Beispiel: https://142.250.190.46) und drücke die Eingabetaste.
- 4.Dein Browser sollte dich zu YouTube weiterleiten und so die Sperre für die Domain effektiv umgehen.
Diese Methode ist zwar theoretisch möglich, wirkt jedoch nur gegen DNS-basierte Sperren und einfache Inhaltsfilter. YouTube verfügt derzeit über mehrere IP-Adressen, die je nach Dienst (z. B. Videostreaming, Anmeldungen und Vorschaubilder) variieren. Zudem können moderne Firewall-Technologien und Sperrlisten den Datenverkehr auch bei Verwendung von IP-Adressen erkennen und blockieren.
Welche Länder haben YouTube verboten?
Zu den Ländern, die YouTube derzeit dauerhaft gesperrt haben, gehören:
- China. Aufgrund von strengen staatlichen Vorschriften in China ist YouTube dort seit 2018 gesperrt. Man kann jedoch weiterhin aus Gebieten wie Hongkong, Macau und der Freihandelszone Shanghai auf YouTube zugreifen. In China ist YouTube zudem in bestimmten Hotels und über einen VPN-Dienst verfügbar.
- Eritrea. Einige Internetdienstanbieter dieses ostafrikanischen Landes haben YouTube im Jahr 2011 aufgrund von „Bandbreitenproblemen“ gesperrt, wie die amerikanische gemeinnützige Organisation Freedom House vermutet. Der wahre Grund hängt jedoch wahrscheinlich eher mit den Bemühungen der lokalen Regierung zusammen, den Zugang zu Inhalten einzuschränken, die möglicherweise zu Opposition oder Kritik anregen könnten.
- Iran. Die iranische Regierung hat YouTube im Jahr 2012 gesperrt, nachdem auf der Plattform ein umstrittener Filmtrailer veröffentlicht worden war. Das Land hatte den Zugang zur Plattform bereits zuvor eingeschränkt und erklärt, sie verstoße gegen soziale und moralische Verhaltensnormen.
- Nordkorea. Die nordkoreanische Staatsführung verbietet jegliche Nutzung von YouTube und anderen westlichen Websites strengstens. Jeder, der dort versucht, auf YouTube zuzugreifen, hat mit harten Strafen zu rechnen.
- Turkmenistan. Der einzige Internetdienstanbieter in Turkmenistan, Turkmentelecom, sperrte YouTube am Weihnachtstag 2009 aus Sicherheitsgründen. Die Website ist bis heute gesperrt.
So wählst du das beste VPN für YouTube
Die Wahl des besten VPNs für YouTube kann schwierig sein, es sei denn, du weißt, worauf du achten musst. Während manche vielleicht an einer großen Auswahl an VPN-Servern interessiert sind, legen andere vielleicht Wert auf eine verbesserte Verschlüsselung oder schnellere VPN-Protokolle. Wenn es um das richtige VPN für YouTube geht, sollte jeder kostenpflichtige VPN-Dienst genügend Geschwindigkeit und Sicherheit bieten, um deinen Anforderungen gerecht zu werden. Auch wenn kostenlose VPNs verlockend klingen, können die Unterschiede zwischen kostenpflichtigen und kostenlosen VPN-Diensten enorm sein, insbesondere in Bezug auf Verschlüsselung, Geschwindigkeit und allgemeine Sicherheit.
Wenn du nach einem schnellen VPN suchst, das zudem über erweiterte Sicherheitsfunktionen verfügt, wirst du kaum etwas Besseres finden als NordVPN. Mit mehr als 7.000 VPN-Servern weltweit bietet NordVPN schnelle und stabile Verbindungen auf der ganzen Welt. Darüber hinaus verfügt der Dienst über ein Antivirus der neuesten Generation, das Online-Bedrohungen erkennen und blockieren kann, bevor sie dein Gerät erreichen.
Disclaimer: In diesem Artikel wird der Begriff „entsperren” als Synonym für „verwenden” genutzt. Eine darüber hinausgehende oder alternative Bedeutung ist damit nicht gemeint.
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