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Ein Auge für Betrugsversuche?
Stell dir vor, du bekommst eine E-Mail von deiner Bank, in der behauptet wird, dein Konto sei aufgrund verdächtiger Aktivitäten eingefroren worden. Um die Situation zu beheben, fordert der Absender dich auf, schnell zu handeln, indem du auf den seltsam aussehenden Link in der E-Mail klickst. Würdest du das tun? Die Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, dass fast ein Viertel der deutschen Bevölkerung genau das tun würde.
Deutsche Nutzer haben noch Verbesserungspotenzial, wenn es darum geht, das Klicken auf verdächtige Links zu vermeiden. Umfrageergebnisse zeigten, dass im Jahr 2024 21% der Befragten auf einen E-Mail-Link klickten, von dem sie später erfuhren, dass er Teil eines Cyberbetrugs war. 33% gaben an, dass sie beinahe auf einen solchen Link geklickt hätten. Unter allen befragten Ländern hatte Deutschland aber wiederum den zweitbesten Wert (46%) unter den Befragten, die nicht auf einen solchen Link klickten. Nur Japan lag mit 71% noch weiter vorne.
Gefälschte Links, Scam-Anrufe und falsche Freunde
Die Studienteilnehmer wurden auch nach der Anzahl der verschiedenen Betrugsversuche gefragt, denen sie in den letzten zwei Jahren ausgesetzt waren. In allen teilnehmenden Ländern gehörten Links zu gefälschten Anmeldeseiten, gefälschte Geschenkgutscheine oder Coupons, Lieferbetrug und Anrufe oder Nachrichten von gefälschten Mitarbeitern des technischen Supports oder der Bank zu den häufigsten Betrugsarten. Die deutschen Nutzer waren am häufigsten von Links zu falschen Loginseiten (22%), von Scam-Anrufen (21%) und von Geldanfragen durch vermeintliche Freunde oder Familie (16%) betroffen.
Wie wichtig sind uns Privatsphäre und Sicherheit?
Die Ansichten über die Bedeutung des Schutzes der Privatsphäre im Internet gehen weit auseinander. Italienische Befragte gaben an, dass der Schutz der Privatsphäre im Internet sehr wichtig ist mit 82%, dahinter liegen Deutschland und die USA mit 74%, während Befragte aus Japan, den Niederlanden und Belgien den Schutz der Privatsphäre im Internet als weniger wichtig erachten.
Ähnliche Tendenzen zeigen sich bei der Wahrnehmung der Online-Sicherheit. Für Italiener ist Online-Sicherheit sehr wichtig mit 86%, die Deutschen liegen knapp dahinter mit 79%, während sie von Befragten aus Japan, den Niederlanden und Belgien als weniger wichtig angesehen wird.
Methodik
Die Umfrage wurde von NordVPN in Auftrag gegeben und im Zeitraum vom 18. bis 28. November 2024 von dem externen Unternehmen Cint durchgeführt. Die Zielgruppe der Umfrage waren Einwohner der USA, Belgiens, Frankreichs, Deutschlands, Italiens, der Niederlande und Japans im Alter von 18 bis 74 Jahren (landesweit repräsentativ). Die Stichprobe wurde aus nationalen Internetnutzern gezogen. Es wurden Quoten für Alter, Geschlecht und Wohnort festgelegt. Insgesamt wurden 7.022 Personen befragt – mindestens 1.000 aus jedem Land (1.004 in Deutschland).
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