Statistiken und Einblicke zur
Cybersicherheit

Entdecke wichtige Erkenntnisse und Statistiken zur Cybersicherheit aus 2025 und 2026

Cyberkriminalitäts-Dashboard, das eine steigende Zahl von Datenlecks und Sicherheitstrends zeigt, neben einem Schlosssymbol, das für Sicherheit steht.

Datenquellen und Erhebungsmethoden

Die Cybersicherheits-Statistiken auf dieser Seite basieren auf öffentlich gemeldeten und medial dokumentierten Vorfällen aus weltweiten Quellen – darunter Meldungen zu Datenlecks, Anzeigen bei Strafverfolgungsbehörden und Branchenstudien. Diese Zahlen sollen gemeldete Trends im Bereich Cybersicherheit aufzeigen und nicht das gesamte Ausmaß der weltweiten Cyberkriminalität widerspiegeln.

Eine vollständige Erläuterung der Methodik, des Umfangs, der Quellen und der Einschränkungen findest du auf der speziellen Seite „Methodik und Quellen“.

Ein Mann, der auf einem Tablet Cybersicherheitsdaten überprüft und in einem Büro digitale Risiko- oder Sicherheitsverletzungsberichte analysiert.

Methodik für die Analyse von Cybersicherheitsstatistiken durch NordVPN

Diagramm zum Vergleich der prognostizierten globalen Kosten durch Cyberkriminalität: 10,29 Billionen US-Dollar im Jahr 2025, die bis 2029 auf 16 Billionen US-Dollar ansteigen.

Überblick über die Cybersicherheit 2025

Die Cybersicherheit im Jahr 2025 ist geprägt von anhaltenden Ransomware-Angriffen, umfangreichen Datenlecks sowie fortwährendem Betrug und Diebstahl von Anmeldeinformationen, von denen Unternehmen und Privatpersonen weltweit betroffen sind. Die öffentlichen Berichte dieses Jahres dokumentieren weiterhin Tausende bestätigter Vorfälle in verschiedenen Branchen, was das anhaltende Ausmaß digitaler Bedrohungen widerspiegelt. Langfristige Wirtschaftsmodelle prognostizieren, dass die globalen Kosten der Cyberkriminalität bis 2029 jährlich 16 Billionen US-Dollar erreichen könnten1, was die steigenden finanziellen Auswirkungen einer zunehmend vernetzten Welt verdeutlicht.

Statistiken zu Cybsicherheitsverletzungen

Statistiken zu Datenlecks variieren je nachdem, ob sie öffentliche Bekanntmachungen, behördliche Meldungen oder untersuchte Vorfälle erfassen. Diese Zahlen beschreiben verschiedene Teile des Lebenszyklus eines Datenlecks. Die folgenden Statistiken geben einen Überblick über die Häufigkeit und das Ausmaß von Breaches.

Wie oft kommt es zu Datenlecks?

Allein im Jahr 2025 erfasste unsere Analyse etwa 8.500 einzelne Datenleckvorfälle. Das Identity Theft Resource Center (ITRC) meldete2 2.563 öffentlich bekannt gegebene Datenlecks in den ersten drei Quartalen des Jahres. Im Vergleich dazu zeigten öffentlich zugängliche Daten zu Datenlecks allein im dritten Quartal etwa 2.900 einzelne Vorfälle.

Im ersten Halbjahr 2025 handelte es sich bei 96,9 % der Sicherheitsvorfälle um bestätigte oder vermutete Cyberangriffe. Das ITRC meldet3 eine niedrigere Zahl von 77,8 % im ersten Halbjahr 2025, und allein diese durch Angriffe verursachten Vorfälle betrafen 114.582.621 Personen oder etwa 69 % aller Opfer in diesem Zeitraum.

Diagramm, das zeigt, dass 8.500 verschiedene globale Datenlecks verzeichnet wurden in 2025.

Die größten Datenlecks 2025

Statistiken zu Cybersicherheitsangriffen

Statistiken zu Cybersicherheitsangriffen zeigen das wahre Ausmaß der digitalen Bedrohungen, denen Privatpersonen, Unternehmen und Behörden weltweit ausgesetzt sind. Während Anbieter-Telemetrie und nationale Cyberbehörden jedes Jahr Hunderte Millionen – sogar Milliarden – versuchter Angriffe melden, taucht nur ein Bruchteil dieser Vorfälle in der öffentlichen Berichterstattung auf.

Die größten Cyberangriffe

Die größten Bedrohungen und Risiken für die Cybersicherheit

Zu den größten Bedrohungen für die Cybersicherheit gehören Ransomware, Phishing, Diebstahl von Anmeldeinformationen, Malware-Verbreitung, Lieferketten-Kompromittierung und Cloud-Fehlkonfigurationen. Diese Bedrohungskategorien machten zusammen 93 % aller Cyberangriffe aus, die 2025 in unserer Analyse erfasst wurden.

Ransomware

Ransomware war 2025 eine der dominantesten Cyber-Bedrohungen und machte 26 % aller Cyber-Bedrohungsereignisse im Jahr 2025 aus – das ist einer von vier Vorfällen. Insgesamt wurden in unserer Analyse 4.850 einzelne Ransomware-Vorfälle verzeichnet, was bedeutet, dass im Laufe des Jahres etwa alle zwei Stunden ein Ransomware-Angriff stattfand.

Statistikkarte, die zeigt, dass Ransomware-Angriffe weltweit etwa alle zwei Stunden stattfinden.

Cyberkriminalitätsstatistiken

Cyberkriminalität ist zu einer der am weitesten verbreiteten Formen der Wirtschaftskriminalität weltweit geworden und betrifft Verbraucher, Unternehmen und Behörden in einem beispiellosen Ausmaß. Betrug, Identitätsdiebstahl und Online-Betrug machen heute Millionen von gemeldeten Vorfällen pro Jahr aus, wobei die Verluste von der Übernahme einzelner Konten bis hin zu systemischen Auswirkungen in Milliardenhöhe reichen.

Cybersicherheitsstatistiken nach Branche

Das Cybersicherheitsrisiko variiert stark je nach Branche und wird durch Unterschiede in der Sensibilität von Daten, der betrieblichen Komplexität, dem regulatorischen Druck und den Anreizen für Angreifer geprägt. Sektoren wie das Gesundheitswesen und der Finanzbereich sind wegen des Werts persönlicher und finanzieller Daten weiterhin dauerhaft gefährdet. Im Einzelhandel, in der Energiebranche, in der öffentlichen Verwaltung und bei kleinen Unternehmen kommen dagegen mehrere Faktoren zusammen: viele Angriffe, ein uneinheitlicher Sicherheitsreifegrad und Folgewirkungen entlang der Lieferkette.

Statistiken zu Datenschutzverletzungen im Finanz- und Bankwesen

Die Analyse öffentlich zugänglicher Daten durch NordVPN zeigt, dass Sicherheitsvorfälle im Finanzsektor ≈20,7 % aller gemeldeten Breaches ausmachten, was etwa 148 im Finanzsektor pro Monat entspricht. Externe Berichte47 kommen zu einem ähnlichen Ergebnis und zeigen, dass der Finanzsektor branchenübergreifenden Auswertungen zufolge etwa ein Fünftel aller weltweit gemeldeten Datenlecks ausmacht.

Liniendiagramm, das zeigt, dass es im Finanzsektor durchschnittlich etwa 148 Sicherheitsvorfälle pro Monat gibt.

Die durchschnittlichen Kosten eines Datenlecks im Finanzbereich48 werden auf etwa 6,08 Mio. US-Dollar geschätzt, was etwa 22 % über den weltweiten Durchschnittskosten liegt.

Im Jahr 2024 berichtete die Global Survey of Identity and Security Leaders49, dass 46 % der Finanzinstitute in den letzten 24 Monaten ein Datenleck erlitten hatten, was bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, in einem Zweijahreszeitraum ein Datenleck zu erleben, fast 50 % beträgt.

Statistiken zu Ausgaben für Cybersicherheit

Grafik, die zeigt, dass Unternehmen weltweit über 6 Milliarden US-Dollar für die Folgen von Datenschutzverletzungen ausgegeben haben.

Unsere Analyse zeigt, dass Unternehmen im Jahr 2025 insgesamt über 6 Milliarden US-Dollar an Kosten für die Folgen von Datenlecks aufwenden, während nur eine einzige proaktive Investitionsankündigung gemacht wurde.

  • SK Telecom: 2,3 Billionen (~ 1,7 Mrd. US-Dollar) erhaltene Entschädigung

  • Capital One: Vergleich in Höhe von 425 Mio. US-Dollar

  • AT&T: Vergleich in Höhe von 177 Mio. US-Dollar

  • PSNI: Entschädigungsfonds in Höhe von 119 Mio. Pfund (150 Mio. US-Dollar)

  • Infosys McCamish: Vergleich in Höhe von 17,5 Mio. US-Dollar

Eine Auswertung einer weltweiten Umfrage aus dem Jahr 202559 stellt fest, dass 93 % der Unternehmen ihre Cybersicherheitsbudgets um mindestens 10 % erhöht haben, doch etwa 70 % bewerten ihren allgemeinen Cybersicherheitsgrad immer noch als „Anfänger“ oder „im Aufbau“.

Eine Langzeitstudie von IANS und Artico Search60 zeigt, dass im Jahr 2024 13,2 % der gesamten Tech-Budgets auf Sicherheit entfielen, gegenüber 8,6 % im Jahr 2020, was eine klare Verlagerung hin zu „Security-First“-Ausgaben widerspiegelt.

Es wird geschätzt61, dass der weltweite Markt für Cyberversicherungen im Jahr 2025 ein Volumen von etwa 16,3 Milliarden US-Dollar erreichen und sich bis 2030 bei einer jährlichen Wachstumsrate von über 10 % mehr als verdoppeln wird.