Definition von BitLocker

BitLocker bezieht sich auf Verschlüsselungssoftware, die von Microsoft entwickelt wurde und in den meisten Windows-Betriebssystemen enthalten ist. BitLocker verschlüsselt die Festplatte des Computers einschließlich des Betriebssystems und aller darauf befindlichen Dateien mithilfe der AES-Verschlüsselung.

Die Geschichte von BitLocker

BitLocker wurde 2004 als Teil der Microsoft Next-Generation Secure Computing Base (NGSCB)-Architektur eingeführt, die darauf abzielt, die Sicherheit des Windows-Betriebssystems zu verbessern. BitLocker wurde entwickelt, um die Daten auf dem Gerät zu schützen, vor allem wenn das Gerät verloren gehen könnte.

BitLocker wurde erstmals in Windows Vista integriert und in jeder nachfolgenden Windows-Version weiterentwickelt. In Windows 10 können die Benutzer beispielsweise die BitLocker-Verschlüsselungsmethode und die Verschlüsselungsalgorithmen ändern.

Bewährte Verfahren für BitLocker

Microsoft empfiehlt, BitLocker auf einem Computer mit einem TPM (Trusted Platform Module) der Version 1.2 oder höher und einem TCG-konformen (Trusted Computing Group) BIOS oder einer UEFI-Firmware sowie einer PIN zu konfigurieren. Diese Konfiguration verhindert, dass ein Angreifer mit physischem Zugriff auf das Gerät den Computer starten kann.

Nachteile von BitLocker

  • Ohne geeignete Hardware und die richtige Konfiguration kann BitLocker gehackt werden.
  • BitLocker verschlüsselt das Laufwerk, sobald das Gerät ausgeschaltet wird. Es schützt Dateien nicht vor anderen Nutzern auf einem gemeinsam genutzten Gerät.