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So könnt ihr ein VPN einrichten

Ein virtuelles privates Netzwerk – kurz VPN – bringt viele praktische Vorteile mit sich. Egal, ob es euch um mehr Datenschutz beim Surfen geht oder, ob ihr von Zuhause aus im Firmennetzwerk weiterarbeiten wollt, ein VPN macht es möglich. Und das Beste ist, jeder kann selbst ein VPN einrichten. Es gibt allerdings verschiedene Möglichkeiten, dies zu tun. In diesem Artikel erklären wir die verschiedenen Arten, ein VPN zu erstellen.

Ugnė Zieniūtė

Ugnė Zieniūtė

So könnt ihr ein VPN einrichten

Wie funktioniert eigentlich eine VPN-Verbindung?

Zum besseren Verständnis soll hier zunächst in aller Kürze erklärt werden, wie ein VPN bzw. eine VPN-Verbindung überhaupt funktioniert, bevor wir uns der Frage widmen, wie man einen VPN-Tunnel einrichten kann.

Es wird ein VPN-Client benötigt, der z. B. auf einem Computer installiert wird. Von dort aus wird eine Verbindung zu einem VPN-Server hergestellt. Das Ganze funktioniert mit einem speziellen Protokoll, zum Beispiel dem OpenVPN Protokoll. Vom VPN-Server werden dann die Zugangsdaten geprüft, die Verbindung wird angenommen und es wird mit dem Client ein Kommunikationsschlüssel vereinbart. Somit wird die Verbindung zwischen VPN-Server und VPN-Client verschlüsselt. Der Client hat Zugriff auf das VPN-Server-Netzwerk als wäre er direkt damit verbunden.

Verschiedene Möglichkeiten, eine VPN-Verbindung einzurichten

Du kannst die NordVPN-App auf Windows, macOS, iPhone und Android nutzen. Hier erfährst du, wie du NordVPN auf jeder dieser Plattformen herunterladen, installieren und nutzen kannst.

VPN-Setup für Windows

  1. Lade ein VPN für Windows-PC herunter und installiere es. Sobald du dich in deinem Konto angemeldet hast, klicke auf „Schnell verbinden“ und du wirst mit dem schnellsten verfügbaren Server verbunden. Du kannst auch einen Server aus der Liste der Länder im linken Menü auswählen oder ihn auf der Karte antippen.
  2. Nach ein paar Augenblicken ändert sich der Status in „Verbunden“ – mit dem Standort des Servers und einer IP-Adresse.
  3. Ein Pop-up-Fenster in Windows sollte außerdem bestätigen, dass du erfolgreich verbunden bist.

VPN-Setup für MacOS

  1. Suche die NordVPN-App für Mac im App-Store heraus und richte dein Konto ein.
  2. Die Schaltfläche „Schnell verbinden“ befindet sich in der oberen rechten Ecke der App.
  3. Ein Pop-up bestätigt, dass du dich verbunden hast.

VPN-Setup für Android

  1. Nutzer können VPN für Android direkt aus dem Play Store herunterladen oder eine .apk-Datei von unserer Android-Seite herunterladen.
  2. Du kannst in der App auf „Schnell verbinden“ tippen oder nach unten scrollen, um einen Server aus der Liste der Länder auszuwählen.

VPN-Setup für iOS

  1. Wenn du ein iPhone oder iPad benutzt, lade dir im App-Store die NordVPN iOS App herunter.
  2. Sobald die Verbindung hergestellt ist, wird der Pin des Landes grün, die Meldung „Verbunden mit (Land)“ wird angezeigt und ein VPN-Symbol erscheint oben auf deinem Bildschirm.

VPN-Setup für Browser-Erweiterungen

NordVPN gibt es auch als Browser-Erweiterung für Google Chrome, Mozilla Firefox und Microsoft Edge. Beachte, dass sich die Erweiterung von der App unterscheidet: Sie schützt nur den Datenverkehr deines Browsers, aber nicht den Datenverkehr deines Computers, wie es die NordVPN-App tut. Wenn du eine VPN-Erweiterung verwendest, wird die IP-Adresse deines Browsers geändert, aber gleichzeitig kannst du deine echte IP-Adresse für andere Verbindungen verwenden.

  1. Füge die Erweiterung zum Browser deiner Wahl hinzu und melde dich an.
  2. Klicke auf „Schnell verbinden“ oder wähle ein gewünschtes Land.

VPN-Setup für Router

Du kannst auch ein VPN auf deinem WLAN-Router installieren, um jedes Gerät zu schützen, das mit ihm verbunden ist. Auf diese Weise kannst du dein Konto mit Familienmitgliedern teilen, ein VPN auf ihren Geräten einrichten und sie vor Online-Bedrohungen schützen.

Lohnt es sich ein VPN manuell einzurichten?

Die manuelle Einrichtung eines VPN ist manchmal erforderlich, wenn du auf ein privates Netzwerk in deinem Unternehmen, in der Schule oder auf dem Campus zugreifen willst. Du musst dies aber auch tun, wenn die native App deines VPN-Anbieters nicht von der Version des Betriebssystems deines Geräts unterstützt wird oder wenn es andere Einschränkungen gibt, die dich daran hindern, die native App zu nutzen. Dieser Prozess kann etwas Geduld erfordern, weil du dein Gerät konfigurieren musst.

VPN-Apps hingegen erledigen alles für dich. Sie eignen sich für weniger technisch versierte Nutzer oder für Leute, die sich mit ein paar Klicks schützen wollen.

Wenn du deine VPN-Verbindung manuell einrichtest, kannst du die Funktionen der VPN-Apps nicht nutzen und nicht einfach von einem Server zum anderen springen. Und du benötigst sowieso ein VPN-Abonnement, um dich mit deinem konfigurierten Server zu verbinden. Wenn du Hilfe beim Einrichten benötigst, klicke hier.

Manuelles VPN-Setup für Windows 10

  1. Lade die OpenVPN GUI Anwendung herunter.
  2. Befolge die Anweisungen des Einrichtungsassistenten und installiere die Anwendung.
  3. Gehe auf die Seite mit den NordVPN-Serverkonfigurationsdateien.
  4. Wähle den Server aus, den du verwenden möchtest, klicke auf „Verfügbare Protokolle anzeigen“ und wähle dann „Konfiguration herunterladen“, um die Konfigurationsdateien deines bevorzugten Protokolls herunterzuladen. Hier erfährst du mehr über die Unterschiede zwischen den Protokollen.
  5. Jetzt öffnet sich ein neues Fenster, in dem die Benutzerkonten des PCs aufgelistet sind. Dort müsst ihr auswählen, wer sich über VPN auf dem PC einloggen darf. Ihr könnt auch einen neuen Benutzer hinzufügen.
  6. Gehe zu dem Ordner, in den du die Konfigurationsdateien heruntergeladen hast. Klicke sie mit der rechten Maustaste an und wähle „Kopieren“.
  7. Entpacke die Konfigurationsdateien in dieses Verzeichnis: C:\Programmdateien\OpenVPN\config\
  8. Um DNS-Lecks zu verhindern, öffne die heruntergeladene .ovpn-Konfigurationsdatei mit einem beliebigen Texteditor und füge diese Zeile ein: block-outside-dns. Vergiss nicht, sie zu speichern!
  9. Öffne die OpenVPN-GUI-App und erlaube der Anwendung, Änderungen an deinem Gerät vorzunehmen, da sie für eine VPN-Verbindung notwendig sind.
  10. Klicke mit der rechten Maustaste auf das Anwendungssymbol in der Taskleiste, bewege den Mauszeiger über einen der Server und klicke auf „Verbinden“.
  11. Gib die Anmeldedaten deines NordVPN-Dienstes ein und klicke auf „OK“. Die Zugangsdaten für deinen NordVPN-Dienst findest du im Dashboard deines Nord Account.
  12. Du solltest nun erfolgreich verbunden sein. Um die Verbindung zu trennen, klicke mit der rechten Maustaste auf das Anwendungssymbol, bewege den Mauszeiger über den Server und klicke auf „Trennen“.

Eine ausführlichere Anleitung zum Einrichten einer manuellen VPN-Verbindung findest du hier.

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Manuelles VPN-Setup für MacOS

  1. Lade Tunnelblick herunter, eine kostenlose App zur Verwaltung von OpenVPN-Verbindungen unter macOS.
  2. Klicke hier, um herauszufinden, welcher Server für dich empfohlen wird.
  3. Unter dem empfohlenen Server klickst du auf „Verfügbare Protokolle anzeigen“ und lädst dann die Konfigurationsdateien herunter.
  4. Installiere Tunnelblick.
  5. Ein Pop-up-Fenster wird dich fragen, ob du Tunnelblick jetzt starten willst. Gib dein Administrator-Passwort ein und klicke auf „Starten“.
  6. Es erscheint ein neues Dialogfeld. Klicke auf „Ich habe Konfigurationsdateien“ und dann auf „OK“.
  7. Ziehe die zuvor heruntergeladene .ovpn-Datei aus deinem „Downloads“-Ordner auf die Registerkarte „Konfigurationen“ nach Tunnelblick.
  8. Wähle aus, ob du die Konfigurationsdateien für alle Benutzer installieren willst und gib dein Mac-Passwort ein, um deine Auswahl zu bestätigen.
  9. Es wird eine Warnung eingeblendet. Aktiviere erneut das Kontrollkästchen „nicht warnen“ und klicke auf „OK“.
  10. Wähle den Server aus und klicke auf „Verbinden“. Gib die Zugangsdaten deines NordVPN-Dienstes ein, markiere das Kästchen „im Schlüsselbund speichern“ und klicke auf „OK“. Du findest deine NordVPN-Zugangsdaten im Nord Account Dashboard.
  11. Um die Verbindung zu trennen, klicke auf das Tunnelblick-Symbol in deiner Statusleiste und wähle „Trennen“.

Ein ausführlicheres Tutorial findest du hier. Du kannst dir auch die IKEv2/IPSec-Anleitung ansehen. Das ist ein alternativer Weg, um dich mit deinem macOS mit NordVPN-Servern zu verbinden.

Manuelles VPN-Setup für iOS

  1. Gehe in den App Store und lade die OpenVPN Connect App herunter.
  2. Sobald die App installiert ist, lade die .OVPN-Konfigurationsdatei herunter. Achte darauf, dass du den Safari-Browser verwendest.
  3. Wähle „in OpenVPN öffnen“.
  4. Gib die Zugangsdaten deines NordVPN-Dienstes ein, speichere das Passwort in einem Schlüsselbund und tippe auf „Hinzufügen“ in der oberen rechten Ecke. Du findest deine NordVPN-Zugangsdaten im Nord Account Dashboard.
  5. Es erscheint ein Pop-up-Fenster, das dich um Erlaubnis bittet, OpenVPN zu deinen VPN-Konfigurationen hinzuzufügen. Klicke auf „Zulassen“.
  6. Schalte das VPN ein.
  7. Um den Server zu wechseln, trennst du die Verbindung zum aktuellen Server, indem du auf den Schalter daneben tippst und ein anderes importiertes Profil aktivierst.
  8. Um die Verbindung zu trennen, tippe auf denselben Schalter, den du zum Verbinden benutzt hast.

Das ausführliche Tutorial findest du hier. Alternativ kannst du auch einen Blick auf das IKEv2/IPSec-Tutorial werfen.

Manuelles VPN-Setup für Android

  1. Lade die Konfigurationsdateien für einen Server herunter, der dir von unserem Server-Picker empfohlen wurde. Du findest die Konfigurationen, indem du auf „Verfügbare Protokolle anzeigen“ unter dem empfohlenen Server-Hostnamen klickst.
  2. Gehe in den Play Store und lade die OpenVPN Connect App herunter.
  3. Starte die App, wähle „Datei“ und tippe dann auf „Zulassen“.
  4. Navigiere zu dem Ordner, in dem du die OpenVPN-Konfigurationsdatei heruntergeladen hast. Wähle die Dateien aus, die du importieren möchtest und drücke unten auf „importieren“.
  5. Im folgenden Fenster gibst du einen beliebigen Titel für die Verbindung ein und gibst deine Zugangsdaten für den NordVPN-Dienst ein. Tippe in der oberen rechten Ecke auf „Hinzufügen“. Die Zugangsdaten für deinen NordVPN-Dienst findest du im Dashboard deines Nord Account.
  6. Tippe auf den Kippschalter neben dem OpenVPN-Profil, um dich mit NordVPN zu verbinden.
  7. Die App fragt dich nach den Berechtigungen, die du für die VPN-Verbindung benötigst. Tippe auf „OK“. Tippe dann auf „Weiter“.

Eine ausführlichere Anleitung für Android findest du hier. Du kannst dir auch das IKEv2/IPSec-Tutorial ansehen.

Kann ich mein eigenes VPN erstellen?

Du kannst dein eigenes virtuelles privates Netzwerk erstellen, aber diese Option hat mehr Nachteile als Vorteile. Es gibt drei Möglichkeiten, dies zu tun:

  1. Verwende einen High-End-Router, der die VPN-Funktionalität unterstützt und es dir ermöglicht, einen VPN-Server zu hosten.
  2. Verwandle eines deiner Geräte, z. B. deinen Computer, in einen VPN-Server.
  3. Melde dich bei einem Cloud-Anbieter an, damit du dein VPN an einem bevorzugten Ort hosten kannst.

VPN-Server einrichten mit Windows 10

Nehmen wir mal an, ihr habt keinen Router, über den ihr ein VPN erstellen könnt, wollt aber trotzdem einen VPN-Server, den ihr auch von außerhalb nutzen könnt. Dann könnt ihr ein VPN-Netzwerk einrichten über einen PC mit Windows 10.

  1. Um einen VPN-Server über Windows 10 einzurichten, klickt ihr zunächst auf das Windows-Symbol links unten in der Ecke.
  2. Mit einem Klick auf das Zahnrad-Symbol könnt ihr die Einstellungen öffnen
  3. Dort findet ihr den Menüpunkt Netzwerk und Internet und als Unterpunkt Adapteroptionen ändern.
  4. Wenn ihr auf die ALT-Taste drückt öffnet sich eine Menüleiste. Dort wählt ihr Datei und Neue eingehende Verbindung.
  5. Jetzt öffnet sich ein neues Fenster, in dem die Benutzerkonten des PCs aufgelistet sind. Dort müsst ihr auswählen, wer sich über VPN auf dem PC einloggen darf. Ihr könnt auch einen neuen Benutzer hinzufügen.
  6. Nachdem ihr auf Weiter geklickt habt, erscheint ein neues Fenster, in dem ihr einen Haken bei Über das Internet setzen müsst.
  7. Dann kommt wieder ein Fenster, in dem bereits Häkchen für die Netzwerksoftware gesetzt sind. Hier verändert ihr nichts und klickt auf Zugriff zulassen.
  8. Den Computernamen, den ihr jetzt angezeigt bekommt, braucht ihr nur für interne Verbindungen und nicht für den Zugriff über das Internet. Klickt also auf Schließen.

VPN-Verbindungen über Android-Geräte erstellen

In der heutigen Zeit nutzen viele Menschen häufiger Smartphone und Tablet, um verschiedene Dinge im Internet zu erledigen. Auch für Android-Geräte könnt ihr eine VPN-Verbindung einrichten.

  1. Öffnet dazu die Einstellungen auf eurem Android-Gerät.
  2. Dort sucht ihr nach dem Menüpunkt VPN-Konfiguration. Wo ihr diesen genau findet, ist abhängig vom Gerät, das ihr nutzt.
  3. Als nächstes klickt ihr auf VPN-Profil hinzufügen oder auf den Eintrag eures Gerätes.
  4. Gebt jetzt eure Zugangsdaten ein und gebt der VPN-Verbindung einen Namen.
  5. Einen Benutzernamen könnt ihr dann über das Tablet oder Smartphone eingeben und auch ein Passwort auswählen.
  6. Klickt auf Speichern, um die Einrichtung abzuschließen.
  7. Die Verbindung, die ihr eingerichtet habt, ist jetzt in den Einstellungen zu finden. Ihr könnt darauf klicken und dann auf Verbinden tippen. Sollte das VPN schon aktiv sein, wird euch ein Symbol angezeigt, an dem ihr das erkennen könnt.

Vielleicht müsst ihr etwas Geduld haben, denn bis eine Verbindung entsteht kann es ein bisschen dauern. Falls es dennoch nicht funktioniert, solltet ihr die Eingabe eurer Zugangsdaten nochmals überprüfen und es dann wieder versuchen. Wenn alles nicht nützt, könnt ihr versuchen das WLAN auf eurem Gerät zu deaktivieren und stattdessen die Mobilfunkverbindung nutzen.

Das ist vor der ersten Verbindung wichtig

Wenn man eine VPN-Verbindung herstellen möchte, ist die IP-Adresse des VPN-Servers nötig. Durch DHCP bei Windows 10 sind die Adressen dynamisch, das heißt, sie werden immer wieder neu vergeben. Eure aktuelle IP-Adresse könnt ihr sehr einfach hier herausfinden.

Es bleibt aber immer noch die Frage, wie man über die Entfernung die derzeitige IP-Adresse erfahren soll. Damit das nicht zum Problem wird, gibt es eine Lösung: nämlich die dynamische DNS, auch DynDNS (Domain Name System) genannt. So könnt ihr dann auf die Eingabe der IP-Adresse verzichten und stattdessen einen DNS-Namen eingeben. Dieser bleibt immer gleich.

Es gibt verschiedene Anbieter, bei denen dies möglich ist. Je nachdem, welchen ihr wählt, ist auch die Vorgehensweise etwas unterschiedlich. Bei allen Programmen ist es aber so, dass alle paar Minuten eure IP-Adresse neu identifiziert wird.

Vorbereitung der Firewall auf die VPN-Verbindung

Ein kleines Problem gibt es immer noch, denn sowohl die IP-Adresse, als auch die von DynDNS ist die des Routers und nicht die des Rechners. Die IP-Adresse des PCs ist aber nötig, damit VPN-Anfragen an den Rechner weitergeleitet werden können. Auch hier variiert die Vorgehensweise je nach Router, aber im Allgemeinen wird folgendermaßen vorgegangen:

  1. Über Windows 10 müsst ihr zunächst die IP-Adresse eures Routers ermitteln. Dafür klickt ihr auf das Netzwerksymbol in der Menüleiste am unteren Bildschirmrand. Dort tippt ihr der Reihe nach auf Netzwerk- und Interneteinstellungen und auf Adapteroptionen ändern. Mit einem Doppelklick auf Ethernet gelangt ihr zu Details und dort findet ihr unter IPv4-Standardgateway die interne IP-Adresse.
  2. Jetzt gebt ihr ins Adressfeld des Browsers die IP-Adresse ein und bestätigt mit der Enter-Taste. Auf diese Weise gelangt ihr zur Benutzeroberfläche des Routers.
  3. In den Firewall-Einstellungen sucht ihr nach dem Punkt Regel hinzufügen. Die Regel könnt ihr so bezeichnen, wie ihr wollt, zum Beispiel mit „VPN“.
  4. Unter dem Menüpunkt Protokoll richtet sich der Eintrag nach dem Port. Es müssen drei Portfreigaben durchgeführt werden. Ihr müsst also dreimal eine Regel hinzufügen.
  5. Für Regel Nummer 1 ist unter Protokoll die Option TCP auszuwählen. Sowohl bei von Port als auch bei an Port sollen die Ziffern 1723 eingegeben werden. In ein anderes Feld müsst ihr außerdem die IP-Adresse eingeben, die ihr vorher ermittelt habt.
  6. Weitere Regeln sind für Port 500 mit dem Protokoll UDP und Port 1701, ebenfalls Protokoll UDP. Auch hier kommt bei beiden die IP-Adresse dazu.
  7. In der Benutzeroberfläche des Routers müsst ihr dann auf Freigeben klicken. Jetzt müsst die Abkürzung GRE auftauchen, auf die ihr tippen müsst. Auch dort müsst ihr dann die interne IP-Adresse eingeben.
  8. Bestätigt zum Abschluss mit OK.

Von außerhalb auf den PC zugreifen

Ihr habt jetzt also einen PC mit Windows 10 als VPN-Server eingerichtet. Um von außerhalb darauf zugreifen zu können, muss der Rechner zunächst einmal eingeschaltet sein. Ist das der Fall geht ihr folgendermaßen vor:

  1. Klickt auf das Windows-Symbol und öffnet die Einstellungen.
  2. Wählt den Unterpunkt Netzwerk und Internet und dann VPN. Neben der Option VPN-Verbindung hinzufügen findet ihr ein Pluszeichen, auf das ihr klicken müsst.
  3. Jetzt müsst ihr alle benötigten Informationen eingeben und im Anschluss auf Speichern klicken.
  4. Unter Netzwerk und Sicherheit findet ihr jetzt die entsprechende Verbindung mit dem Namen, den ihr selbst gewählt habt.
  5. Klickt auf den Verbindungsnamen und dann auf Verbinden, um eine Verbindung von eurem Rechner aus zu dem Windows-PC aufzubauen, der als VPN-Server fungiert.

Ganz wichtig: Solltet ihr einen fremden PC nutzen, um auf euren zuhause zuzugreifen, entfernt die Verbindung am Ende wieder!

So könnt ihr IP-Adressen manuell festlegen

Jetzt könnt ihr noch die IP-Adresse festlegen, die die VPN-Clients erhalten sollen. Bei Windows 10 wird dafür DHCP verwendet, das heißt es erfolgt eine automatische Verteilung der Adressen. Sie kann aber auch manuell angepasst werden.

  1. Ruft die eingehende Verbindung auf und klickt auf Eigenschaften.
  2. Jetzt öffnet ihr die Registerkarte Netzwerk.
  3. Dort ruft ihr die Eigenschaften von Internetprotokoll Version 4 auf. Hier findet ihr die Option IP-Adressen angeben.
  4. Jetzt könnt ihr den Adresspool eingeben, der den VPN-Clients zugewiesen wird.

Was ist VPN auf dem Handy?

Wir nutzen heutzutage unser Smartphone für nahezu alles: Arbeit, Freizeit, Kommunikation, Online-Banking und Reisen. Während der Nutzung geben wir eine unglaubliche Menge an persönlichen Daten preis. Auch hier kann eine VPN-Verbindung helfen, die Daten zu schützen.

Die Einrichtung eines VPN auf einem Smartphone oder Tablet ist mit wenigen Klicks getan. Ihr seid damit anschließend auch in unsicheren, öffentlichen WLANs sicher. Gut zu wissen: Falls ihr eine Fritz!Box-Router habt, auf dem ein VPN aktiviert ist, habt ihr auch unterwegs Zugriff auf das Heimnetzwerk und damit auf Computer, Tablet und Smart-Home-Geräte, die mit dem Netzwerk verbunden sind. So tragt ihr euer Heimnetzwerk immer mit euch in der Hosentasche.

Wie sicher sind VPN-Browser?

Es gibt für viele häufig genutzte Browser spezielle Add-ons. Wer diese herunterlädt, muss sie normalerweise nur per Knopfdruck aktivieren und schon kann das anonyme Surfen losgehen. Ihr müsst allerdings bedenken, dass alle Funktionen des Browser-VPNs auch nur funktionieren, wenn ihr in diesem Browser surft. Sie bieten also keinen Schutz für andere Programme oder komplette Geräte. Wenn ihr also umfassenden Schutz wollt, den ihr immer nutzen könnt, ist diese Alternative eher nicht für euch geeignet.

Wie ihr seht, gibt es also auch wenn ihr keinen VPN-Router besitzt einige Optionen, wie ihr dennoch über ein VPN-Netzwerk surfen könnt. Egal für welche Methode ihr euch entscheidet, ihr solltet bei der Wahl des VPN-Anbieters auf jeden Fall die Augen offen halten. Gerade bei kostenlosen Diensten müsst ihr euch häufig auf viel Werbung einstellen. Also nehmt euch Zeit für die Entscheidung und informiert euch im Vorfeld gut.

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Ugnė Zieniūtė
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success Verified author
Ugnė Zieniūtė is a content manager at NordVPN who likes to research the latest cybersecurity trends. She believes that everyone should take care of their online safety, so she wants to share valuable information with readers.